Dreifach Nope ..!

Beo2, NRW Witten, Donnerstag, 16.09.2021, 10:04 (vor 33 Tagen) @ tar303 Views
bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 16.09.2021, 10:21

->> Es geht nicht darum, Giralgeld zu verbieten, sondern im Gegenteil: Giralgeld der staatseigenen Zentralbank (ZB) als bargeldloses Zahlungsmittel für alle! Bürger bereitzustellen - d.h. den Bürgern die Wahl zu geben, sich zwischen Giralgeld der ZB (= Vollgeld) und der Nutzung von Giralgeld der GBanken (= Luftnummer, Derivat) entscheiden zu können.

Ich sag' es immer wieder: Vollgeld ist Vollquark [[zwinker]]

Solle dies ein Argument sein .. oder etwa arrogante Polemik?

->> Wie diese Entscheidung ausfallen würde, dürfte klar sein: Das Giralgeld der ZBanken kann nämlich NICHT und NIEMANDEM durch Bankenpleiten verloren gehen (es sei denn, es wird Jemandem geklaut) .. da es sich außerhalb der Bilanzen der GBanken befinden muss und keine Geldforderung (auf ZBGeld) mehr darstellt. Das (digitale) Giralgeld der ZBanken ist dem Bargeld der ZBanken in jeder Hinsicht gleichgestellt.

Nur, wo kommt es her?

Wo das ZBGeld herkommt? Na doch von den Bürgern selbst .. die ja implizit Eigentümer und Gesellschafter der BuBa/EZB sind und somit die Emittenten der staatseigenen Währung. Kannst Du das - und die ganzen Implikationen - verstehen? Wohl kaum.

->> Wer würde da noch so dumm sein, Girokonto bei einer (permanent latent insolventen) GBank zu halten? Wir bekämen damit ein "absolut" sicheres Geld und Zahlungssystem - und die Erpressbarkeit des Staates durch drohende Insolvenzen der GBanken wäre zu Ende.

Das ist ein eklatanter Denkfehler. Das, was das ZBG so "sicher", so hinreichend "wertstabil", so gering volatil und akzeptabel macht, findet sich in der doppelten Besicherung durch die Nichtbanken über die Geschäftsbanken: ...

Nix Denkfehler. Richtig ist, dass die Besicherung aller Kredite letztlich durch Nichtbanken erfolgt .. ABER: "über die Geschäftsbanken" besichern sie lediglich ihre direkte private Kreditaufnahme bei diesen. Die Staatsverschuldung (= Vorfinanzierung der Staatsausgaben) besichern sie aber via die Steuerabgaben (= Refinanzierung der Staatsausgaben; Kredittilgung) .. wofür sie allerdings auch etwas Reales für die Allgemeinheit leisten mussten. Wer die Staatsanleihen hält und monetarisiert, ist der wahre Kreditgeber des Staates.
Und last but not least: Der Staat benötigt prinzipiell keine Kredite privater Banken. Aber das ist ein großes Thema für andernmal.

... die zugehörige Rückkaufvereinbarung des zur genuinen Emmission notwendigen und hinterlegten Wertpapiers sowie der damit verbundenen stufenweisen Haftung seitens der Geschäftsbank, die eben den Rückgriff auf den Endschuldner, die Nichtbanken, vornimmt. QE und dergleichen, was an ebendiesem Prozedere vorbeimanövriert, untergräbt diese Sicherheit.

Dies ist das übliche ideologische Rechtfertigungs- und Verschleierungs'geschwurbel .. das "wohlfein konstruierte" Hüttchenspiel der Banker und der korrupten Politiker mit den Staatsanleihen, um den Steuerzahlern völlig sinnfrei ZINSen aus der Tasche zu ziehen .. für NICHTS. Und, um den Staat abhängig von privaten Banken zu halten. Pfui Teufel!

Mit Gruß, Beo2


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