Nope

tar ⌂, Gehinnom, Donnerstag, 16.09.2021, 01:53 (vor 34 Tagen) @ Beo2306 Views
bearbeitet von tar, Donnerstag, 16.09.2021, 01:57

Es geht nicht darum, Giralgeld zu verbieten, sondern im Gegenteil: Giralgeld der staatseigenen Zentralbank (ZB) als bargeldloses Zahlungsmittel für alle! Bürger bereitzustellen - d.h. den Bürgern die Wahl zu geben, sich zwischen Giralgeld der ZB (= Vollgeld) und der Nutzung von Giralgeld der GBanken (= Luftnummer, Derivat) entscheiden zu können.

Ich sag' es immer wieder: Vollgeld ist Vollquark [[zwinker]]

Wie diese Entscheidung ausfallen würde, dürfte klar sein: Das Giralgeld der ZBanken kann nämlich NICHT und NIEMANDEM durch Bankenpleiten verloren gehen (es sei denn, es wird Jemandem geklaut) .. da es sich außerhalb der Bilanzen der GBanken befinden muss und keine Geldforderung (auf ZBGeld) mehr darstellt. Das (digitale) Giralgeld der ZBanken ist dem Bargeld der ZBanken in jeder Hinsicht gleichgestellt.

Nur, wo kommt es her?

Wer würde da noch so dumm sein, Girokonto bei einer (permanent latent insolventen) GBank zu halten? Wir bekämen damit ein "absolut" sicheres Geld und Zahlungssystem - und die Erpressbarkeit des Staates durch drohende Insolvenzen der GBanken wäre zu Ende.

Das ist ein eklatanter Denkfehler.

Das, was das ZBG so "sicher", so hinreichend "wertstabil", so gering volatil und akzeptabel macht, findet sich in der doppelten Besicherung durch die Nichtbanken über die Geschäftsbanken: die zugehörige Rückkaufvereinbarung des zur genuinen Emmission notwendigen und hinterlegten Wertpapiers sowie der damit verbundenen stufenweisen Haftung seitens der Geschäftsbank, die eben den Rückgriff auf den Endschuldner, die Nichtbanken, vornimmt. QE und dergleichen, was an ebendiesem Prozedere vorbeimanövriert, untergräbt diese Sicherheit.

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


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