Spannungseinsenkungen nicht hilfreich, schädlich sogar.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Dienstag, 03.08.2021, 15:05 (vor 78 Tagen) @ CalBaer283 Views
bearbeitet von Hannes, Dienstag, 03.08.2021, 15:23

Hi CalBaer,
spontan dazu:

Eine gesteuerte Spannungsreduzierung fuehrt zu geringer Leistungsaufnahme vor allem der groessten Verbraucher.

Letztere sind immernoch die Motore, Asynchron meist in Varianten und heute immernoch ohne Wechselrichter etc.

Die Antriebe verhalten sich so: Wenn die Spannung sinkt, tut das auch die Spannung im Läufer (i. d. R. das, was sich beim Motor dreht), die induzierte Spannung. Der Dreh da drin eilt dem Drehfeld im Stator ja nach, bezüglich Drehzahl (==> "Schlupf", tut er bis Erreichen "Kippmoment", Drehzahl-Absturz und Stillstand).

Wenn Produkt aus Drehzahl und gefordertem Drehmoment an der Welle (Wellenleistung) also dann konstant bleibt bei sinkender Netzspannung, streigt der Strom an (Motor nimmt sich, was er braucht). Deshalb wird im Werk die Spannung überwacht. Und voila - Walzwerk oder so fliegt raus, wenn .... Sonst brennt das Walzwerk ab :-P

Eine Herunterfahren der Netzspannung um 20% fuehrt zu einer Leistungsreduzierung um 44%. Das Elektroauto ist dann am Morgen nicht voll geladen, die Heizung wird nicht mehr richtig warm usw.usf. Sozusagen ein weicher Lastabwurf, es kann sich aber niemand ueber Stromausfaelle beklagen.

Ja, aber nur beim doofen Ohmschen Widerstand. Da gilt: Leistung proportional zur Spannung im Quadrat. Der Strom I ändert sich linear proportional mit der Spannung U bei konstantem Widerstand R.

Wie sagt man bei Euch: "Meine 50 cent"?

LG

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.


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