Danke fuer das alte Video!

eesti, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Sonntag, 11.02.2024, 19:00 (vor 16 Tagen) @ Albrecht745 Views

Es zeigt die Situation von vor 10 Jahren.
Seitdem hat sich viel getan und wirklich sehenswerte Archiktektur im alten deutschen Stil war auch bei den Neubauten ueblich.
In Minute 5:28 ist auch das Nachbarhaus unserer Wohnung zu sehen. So sehe ich es, wenn ich bei mir in der Damenbadstraße aus zur Strandstraße aus dem Kuechenfenster schaue.
In Cranz wurden die Felsbrocken zur Uferbefestigungen entfernt und dafuer Buhnen gebaut, so wie zu deutschen Zeiten.
Im Westen der Stadt entstand eine komplette neue Stadt entlang der mehrere km langen Promenade mit sehr breiten Sandstränden, sogar mit eigener neuer Bahnstation.
Die ganze Stadt ist mit Katzenbildern in interessanter moderner Aufmachung bemalt, immer ein Höhepunkt fuer die Liebhaber diese Getiers, sogar spezielle Katzenampeln in der Fußgängerzone wurden installiert...
Das Nest ist inzwischen durchzogen von interessanten Bronzekunstwerken und hat ein Muellmuseum vor der Stadteinfahrt bekommen, dazu wunderschöne bunte "Pusteblumenlampen" am Eingangskreisel.

Trotz aller Vorteile, besonders den weiter sehr guenstigen Preisen, gutem Essen, wuerde ich es ohne den Hintergrund meiner russischen Frau nicht als Fluchtburg wählen, weil die Visumfrage immer nervig ist.
Ein Jahresvisum kostet dem Feindstaatler inzwischen 300€, nur elektronische Visa sind deutlich guenstiger, aber eben nicht fuer ein Jahr abschließbar.

Steuerlich ist Rußland aber im unteren Bereich angesiedelt und wäre in dieser Hinsicht eine Möglichkeit.

Vor einigen Jahren mußten sämtliche deutsche Beschriftungen in Cranz entfernt werden.
Das hat dem Städtchen viel Flair genommen, selbst Firmen mußten umbenannt werden.
Beispiele:
Das "Esskaffee" heißt nun "Yes-Kafe" , der Eingangslaterne mit Uhr zur Fußgängerzone in der Königsberger Str. wurde der Schriftzug "Kranz" abgesägt, an Privathäusern mußten deutsche Sprueche uebermalt werden...
Seltsamerweise durfte die größte Backladenkette im königsberger Gebiet "Königsbäcker" seinen Namen behalten und firmiert weiter ganz offen zweisprachig, sogar teilweise mit deutscher Auszeichnung des Kuchenangebots.
Man hält trotzdem auch bei Neubauten und Renovierungen am deutschen Stil , auch Fachwerkoptik, fest.
Vor Ort hat man hier einen guten Blick ueber die Tourismusstadt.
https://kgd.ru/traffic/camera/18-zelenogradsk-plyazh

Wie steht es denn mit Ungarn?
Das war doch vor Jahren mal in!
Ganze deutsche Rentnerdörfer entstanden.
Politischen Unfug muß man auch dort nicht befuerchten und die Erreichbarkeit ist doch auch nicht verkehrt?

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.


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