Von den Toten ist noch keiner zurückgekommen ....
Die Organisation Exit bietet das auch mit dem Slogan "Mach deinen letzten Tag auf dieser Welt zu deinem besten" an. Aber es geht auch billiger mit einer Dose Stickstoff aus dem Baumarkt.
.... bis auf die Legende des Jesus.
Nahtoderlebnisse darüber gibt es viele Bericht .... wirklich gestorben war aber niemand - also mehr als ein paar Minuten ohne Gehirndurchblutung.
Diese N-Toderlebnisse werden übrigens abhängig vom Kulturumfeld beschrieben. Das deutet eindeutig darauf hin, dass ein Programm abläuft und zwar ein erlerntes.
Oben wurde der Buddhismus angesprochen. Was ich dazu weiss und das wird hier in TH bei allen Toten so gemacht, nach Eintritt des Todes werden die Leichen mindesten 3 - eher 7 Tage noch gekühlt gelagert. Danach werden sie in der Regel verbrannt. In dieser Zeit kommen an jedem Tag die Mönche und tun das was getan werden muss.
Vor allem in den ersten 3 Tagen - ist das Bewusstsein (so nenn ich das jetzt einfach mal) noch damit beschäftigt - sich von seinem toten Körper zu lösen. Viele seltsame Dinge sind während dieser 3 Tage zu beobachten, z.B. bleiben Uhren stehen, Dinge fallen um .... solche Sachen. Muss nicht sein - aber als meine Mutter starb - am Tag darauf stand bei uns die Uhr in der Küche - sie starb natürlich in D. Solche Dinge sind für die Thais selbstverständlich - darüber muss man hier keine grossen Diskussionen führen.
Den physischen Tod den kann man wahrscheinlich noch steuern derart, angenehm oder es dem Zufall überlassen. Der Ablösungsprozess des Bewusstseins vom toten Körper - der Prozess dauert, das ist eine andere Spielwiese.
Wohin sich diese Bewusstsein dann orientiert - für die Mehrzahl dürfte es laut Buddhisten erstmal Richtung Hölle gehen (zeitlich begrenzt) - oder in eine neue Existenz .... das ist nochmals eine weitere Spielwiese.
Fazit: der physischen Tod ist nicht das Kriterium - das danach dürfte der entscheidende Part sein. Den kann man mit keiner Patientenverfügung beeinflussen .... das entscheidende Kriterium dürfte da sein, wie hat man gelebt.
Ach ja, jetzt kommt der Part Glücksspiel noch dazu und zwar dann, wenn man an das Karma glaubt. Im Karma sind auch die vergangen Existenzen enthalten - und was wir damals gemacht haben, wissen wir heute nicht mehr.
Die Formel lautet: Gesamtkarma = Karma der vergangenen Leben + Karma aus diesem Leben.
Was in der neuen Existenz auf einem wartet - das lässt sich überhaupt nicht vorher sagen. Das ist auch der Grund, warum der praktizierende Buddhist unbedingt aus dem Rad der Wiedergeburt aussteigen will.
Gruss
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Jeder arbeitet im Ausmass seines Verstehens für sich selbst und im Ausmass seines Nicht-Verstehens für jene, die mehr verstehen!