Fortsetzung, „Unser Bewusstsein existiert unabhängig von unserem Gehirn“
Hallo zusammen,
Das Thema "Nahtoderfahrungen eines Neurochirurgen: „Unser Bewusstsein existiert unabhängig von unserem Gehirn“ ist schon durchgerutscht, daher dieser neue Faden.
Die ungeklärte Frage ist, gibt es ein Leben vor dem Tod? ;)
Dass das Erleben nach dem Tod nicht aufhört kann als gesichertes Wissen angesehen werden.
Zum Thema Gehirn und Bewusstsein, hier die Sichtweise des erfahrenen buddhistischen Meisters Shamar Rinpoche,
Im Allgemeinen betrachten die Menschen heute den Geist aus einer wissenschaftlichen Perspektive. Vielleicht setzen sie den Geist, der ein Prozess ist, mit dem Gehirn gleich, das ein körperliches Organ ist. In diesem Fall ist es leicht, den Geist nur als eine Ansammlung von Nerven zu sehen, die elektronische Signale übertragen und verarbeiten, wie ein Computer aus Fleisch und Blut. Ich sollte Ihnen sagen, dass, wenn der Geist auf diese Weise funktionieren würde, es keinen Grund zum Meditieren gäbe. In der Tat könnte man mit einem solchen Geist überhaupt nicht meditieren. Für Buddhisten ist der Geist jedoch nicht so. In buddhistischer Sprache sagen wir, dass der Geist klar ist. Klarheit bedeutet hier, dass der Geist sich selbst verstehen kann. Wir können Dinge verstehen, weil die wahre Natur des Geistes Selbstverständnis ist. Andernfalls könnten wir nichts lernen. Lernen im buddhistischen Sinne bedeutet, Selbst-Verständnis zu erlangen.
~ Kunzig Shamar Rinpoche (Shamarpa)
Shamarpa starb am 11.4.2014 im Buddhistischen Zentrum Renchen-Ulm Morgens beim Frühstück mit seinen Schülern an einem plötzlichen Herztod. Ein paar Tage zuvor hatte er angekündigt, dass er bald sterben werde. Seine Ankündigung wurde den Freunden allerdings erst nach seinem Tod klar. Er hatte ihnen einen Tag vorher mitgeteilt, dass er am Abend des nächsten Tages seine letzte Mahlzeit einnehmen werde. Sein Körper war nach dem der Arzt seinen Tod festgestellt hatte noch mehrere Tage warm. Bei Meditationsmeistern kommt es oft vor, dass der Geist nach dem Tod im Körper in einem bewussten Zustand bleibt, was zur Folge hat, dass der Zerfallsprozess des Körpers nicht einsetzt.
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Ein prominentes Beispiel ist der Körper des burjatischen Chambo Lama Itigilow. Er starb 1927, vor über 90 Jahren, und sein Körper ist bis heute nicht verwest. Ich habe ihn vor 5 Jahren gesehen und mit den Mönchen gesprochen die seinen Körper pflegen. Sie schneiden ihm regelmäßig Haare und Finger-/Fußnägel. Sein Körper wurde von Wissenschaftlern untersucht mit dem Ergebnis, dass er viele Merkmale eines lebenden Körpers aufweist.
Chambo Lama Itigilow: der mysteriöse sibirische Fall
Ich habe im Rahmen meiner regelmäßigen buddhistischen Radio-Sendung auch eine 2-stündige Sendung über das Thema "Tod und Wiedergeburt" gemacht. Bei Interesse schreibt mir eine PN, dann lasse ich Euch einen Mittschnitt zukommen.
beste Grüße
mabraton