In Ballungszentren wurden 1-3 MW Lithium-Speicher installiert
Im Juni 2019 schrieb ich:
In den Ballungszentren sind bereits, oder werden jetzt überall, Speicheranlagen (Microgrids) im Leistungsbereich 1- 3 MW installiert. Damit wird das Netz stabilisiert, also der Speicher bei Abweichung der Netzfrequenz +10mHz -10mHz geladen bzw. entladen. I.d.R. werden diese Lithium Speicher von den EVUs gemietet. Nach diesem Prinzip (Peak Shaving, Lastabwurf) wird auch jetzt verfahren und bereitet den Netzbetreiben die bekannten Probleme. Neu ist das Zusammenspiel über Microcontroller, wonach Lastprofile, d. h. Prognosen aus der Vergangenheit in die Zukunft übertragen werden, sowie Wetterprognosen mit einfließen.
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=488817
Ohne diese Speicher hätte es wahrscheinlich schon längst gekracht. Ich schätze das Risiko eines Blackouts durch eine Abweichung der Sollfrequenz für wesentlich geringer ein als das Hochfahren des Netzes nach einem Lastabwurf.
Für wichtig halte ich den Einbau eines Überspannungsschutzes vom Typ 1+2 am Zähler. Zumindest sollte man den Hauptschalter der Heizung nach einem Stromausfall erst einmal ausschalten. Es kann auch nicht schaden, sich einen zweiten Router hinzulegen.
Gruß
Dionysos
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