Abschaltungen haben wir in Rumänien öfters

helmut-1, Siebenbürgen, Sonntag, 18.09.2022, 11:49 (vor 14 Tagen) @ KiS1921 Views

Geplant oder ungeplant, - das weiß der Geier. Meistens technisch bedingt. Die Leitungen und Transformatoren sind veraltet, fast bei jedem starken Gewitter schlägt irgendwo der Blitz ein und dann ists ein paar Stunden dunkel. Die Erneuerungen der öffentlichen E-Systeme gehen nur spärlich voran, -es würde ja den Profit schmälern.

Wenn das Gewitter nicht gerade über uns ist, sondern in der Region, von wo aus der Saft ins Kabel-TV eingespeist wird, dann gibts eben ein paar Stunden kein Kabel-TV. Wichtig ist nur, dass man sich einen Gleichrichter vor den elektrischen Geräten einbaut, - denn, wenn der Strom zurückkommt, dann ist das oftmals nicht mit 220V, sondern kurzfroistig mit bis zu 300 V, und dann verabschieden sich manche PCs und auch Gefriertruhen.

Beim Wasser ists auch nicht anders. Ärgerlich nur, wenn man nicht darauf vorbereitet ist, dass das Wasser wg. eines Leitungsschadens ein paar Stunden abgestellt wird. Beim Gas kommts nur ganz selten vor, - Reparaturen werden angekündigt. Nicht jeder hat die heutzutage modernen Geräte, bei denen es automatisch zu einer Abschaltung kommt, wenn der Gasdruck weg ist. Bei den alten Geräten (insbesondere bei den Uralt-Öfen) strömt dann das Gas ohne Flamme aus, wenn die Leitungen wieder unter Druck sind. Deshalb ist man da vorsichtig.

Hab ich aber alles geregelt. Bei mir zuhause ist im Keller ein 0,5m³-Glasfiberbehälter mit Wasser und ein elektrisches Hauswasserwerk. Mit zwei Hebeln schaltet man dann um, dass das Wasser aus diesem Behälter ins Hausnetz kommt und dass es nicht ins öffentliche Netz abwandert.

Dazu habe ich an einem der beiden Gebäude, die leitungsmäßig miteinander verbunden sind, eine spezielle Steckdose mit einem Stecker, auf den man das Verlängerungskabel des Stromgenerators draufsteckt. Automatisch hat man bei Stromausfall wieder Saft in den Leitungen. Natürlich darf man nicht vergessen, vorher den Hauptschalter von links auf rechts umzulegen, denn wenn der Strom zurückkommt, dann haben wir zweimal 220 V, und dann fliegen die Sicherungen heraus.

Unsere Gas-Geräte sind in der Art, dass sowohl Durchlauferhitzer als auch Herd und sonstiges sowohl mit Stadtgas als auch mit Propangas funktioniert. 3 Volle Propangasflaschen, aber die großen mit 33 kg, wo in Wirklichkeit 50 kg drin sind, die stehen bei mir im Hof in einem Schutzkasten bereit und sind angeschlossen. Wieder einmal nur das Umlegen von zwei Hebeln, und man hat das, was man braucht. Wer will denn schon kalt duschen, wenns draußen keine 35° mehr hat.

Alles erforderte vorher etwas Überlegung und etwas Arbeit, aber wenn die "Axt im Hause den Zimmermann erspart", also man selbst auch im Leitungsbau tätig ist, dann ist das alles ein Klacks.


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