Energiepreise - warum hört man keinen substanziellen Widerstand aus der Industrie?
Die Grundstoffindustrie und auch große Teile der verarbeitenden Industrie in Deutschland konnten hier nur produzieren, weil billige Energiepreise (ex Strom) die hohen Standortkosten aufgefangen haben. Damit ist für längere Zeit jetzt Schluss. Ist man dort mit Alternativplänen beschäftigt und vergeudet keine Kraft damit, den Zeitgeist zu bekämpfen, der in Politik und Öffentlichkeit die Richtung bestimmt? Da hört man zwar Jubelmeldungen über Substitutionserfolge, aber über die Kosten und die Marktgängigkeit der Produktion schweigt man sich aus. Ich vermute, die sind längst auf der Flucht und nehmen so ihre Verantwortung gegenüber den Aktionären wahr.
Ganz anders jetzt die Kleinunternehmer (Handwerkerbrief an Scholz), die den Kaufkraftverlust ihrer Kunden jetzt am Leibe spüren. Noch kann man die stillhalten, indem man sie als Schwurbler und Nazis eintütet.
Wann beginnt die Diskussion darüber, daß das Modell Deutschland gescheitert ist?
Grüße
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