ein paar Gedanken zur "gefühlten" Autarkie
Moin allerseits,
dieses Thema: "was wäre wenn" ist von den meisten in seiner Tiefe und der Bedeutung
für den Alltag bzw. die Weiterführung eines halbwegs normalen Alltags bei einem längeren, flächendeckenden Stomausfalls kaum zu erfassen.
Das meiste ist auch schon in Stichpunkten hier (und an anderen Stellen) gesagt worden.
Wer sich tiefer einarbeiten will, dem empfehle ich, ein Prepper-Forum zu besuchen und sich
dort mit den Facetten des möglichen "Blackouts" zu schäftigen (und sich nicht bekloppt machen lassen).
Was Licht und einfache dinge des täglichen Lebens angeht:
Das allerwichtigste ist: Wasser.
Dann kommt lange nichts.
Wer sich anschaut, wie das THW bei einer Überflutung o.ä. für die Versorgung vorgeht: Wasseraufbereitungsanlagen.
Dann erst kommen Generatoren, Zelte, Futter, Medikamente und Kommunikation (Funk).
Wer also meint, ich habe ein paar Kerzen und Feuerzeuge: weit zu kurz gedacht.
Vieles ist schon gesagt worden und warum soll man das Rad 2 mal erfinden?
hier mal: www.notfunk-w.de
Oder man orientiert sich an dem Ratgeber für Notfall-vorsorge vom bundesamt für
Bevölkerungsschutz (empfehlenswert).
Ich für meinen Teil habe, weil es meine Wohnsituation hergibt, eine kleine Solaranlage auf dem Dach.
Diese kann ich umschalten vom Wechselrichter/Einspeisung auf einen Solar-Laderegler (Outback 80A)
und der füttert 24V OPZS Batterien mit 250Ah. Die können einen Insel-Wechselrichter (ganz wichtig)
füttern, der mir ein wenig Wechsel-Strom macht, um Heizung, Licht, oder Kühlung begrenzt weiter zu betreiben. Ergänzend kommt ein Kaminofen sowie ein Aggregat mit ausrechend Sprit dazu, so kommt man
ein paar Tage bis etwa 2 Wochen über die Runden. Zum Kochen sollte man Gasflaschen (Propan) und Gaskocher (Camping) haben. Für Licht sind entweder LED und/oder Kerzen sinnvoll. Sinnvolle Vorräte sowie genug Wasser sollte man einplanen (haben).
Wie sagte mein Prof: Die beste Energiequelle, die wir haben, ist Energie SPAREN.
Vieles ist oft bereits in den Prepper-Foren beschrieben, allerdings bin ich kein Prepper, lasse mich
von denen aber gerne anregen und lerne dazu.
Also, man ist im Falle eines Falles auf sich selbst gestellt. Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner...
Glück auf!
Svente
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Wenn man einen Deutschen mit ein paar Konservendosen in den Urwald jagt, kommt er mit einer Lokomotive wieder heraus...
Ephraim Kishon