Langsam wächst bei mir das Unverständnis und die Frage, warum Du das alles schreibst.

helmut-1, Siebenbürgen, Sonntag, 15.05.2022, 08:39 (vor 52 Tagen) @ Ikonoklast764 Views
bearbeitet von helmut-1, Sonntag, 15.05.2022, 08:43

Ums klar zu sagen: Ich schätze Deine Beiträge sehr, deshalb studiere ich sie auch ausgiebig. Aber es ist sicher nicht hilfreich, mit Halbwahrheiten zu argumentieren.

Was meine ich damit:

Deine Überschrift: Extrakt aus Löwenzahnblättern blockiert Spike-Proteine

Falsch.

Im Text steht: ".....fand heraus, dass der gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale) die Spike-Proteine daran hindern kann,..."

Wenn man den link dieser Untersuchung genau liest, wird man bereits die "Bremsfallschirme" erkennen:

Da die Studie in vitro durchgeführt wurde, sind weitere klinische Studien erforderlich, um zu verstehen, wie der Löwenzahn-Extrakt in biologischen Systemen des menschlichen Körpers aufgenommen und verwertet wird.

Was mich stört, dass auf dieser Seite von "alpenschau", die übrigens vom August des vergangenen Jahres stammt (also nichts Neues) und die sich einen wissenschaftlichen Anstrich gibt, gleich kommerziell für diese Produkte geworben wird, deren wirksamer Erfolg noch in der Forschung steckt.

Einen einzigen Satz kann ich als "wahr" und "abgeklopft" bezeichnen:

Da Impfstoffe die Herdenimmunität schwächen, versprechen natürliche Kräuter eine echte Prävention, eine stärkere Immunität

Aber der wesentliche Punkt wird verschwiegen, und auf den bin ich seit Langem gekommen, weil ich mich schon seit meiner Lehrlingszeit mit Heilkräutern und deren Wirkung beschäftige:

Es gibt keine "Grundregel" für die Wirkung von Heilkräutern, auch keine Dosierungsregel. Der menschliche Organismus ist unterschiedlich, und jeder Mensch reagiert anders auf irgendwelche Substanzen. Es gibt Heilkräuter, die zu einem großen Prozentsatz einen positiven Effekt auf die Leute haben, es gibt andere, wo der Prozentsatz niedriger ist. Jeder muss für sich herausfinden, auf welche Substanz er bei irgendwelchen Beschwerden am erfolgreichsten reagiert.

Das Tier hat dabei gegenüber dem Menschen einen Vorteil: Es handelt nach seinem Instinkt. Tiere, solange sie die Möglichkeit in freier Natur haben, um an bestimmte Heilpflanzen ranzukommen, fressen bei bestimmten Beschwerden bestimmte Pflanzen in einer ganz bestimmten Menge, um sich wieder wohl zu fühlen. Das Tier wählt nach seinem Instinkt sowohl die Art und auch die Menge der Pflanzen aus, die es frisst. Wir haben keinen Instinkt mehr, sondern handeln nach Logik und Erfahrung. Deshalb haben wir im Vergleich zum Tier schlechtere Karten.


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