Nein kannte ich nicht, aber es bestätigt ja die Befürchtungen

solstitium, Montag, 14.02.2022, 15:48 (vor 1451 Tagen) @ Sorrento2978 Views
bearbeitet von solstitium, Montag, 14.02.2022, 16:19

Zudem war die Mobilität des Fahrzeuges aufgrund des durch das Gewicht sehr hohen Bodendrucks und des hohen Verbrauchs von bis zu 1000 Litern Benzin auf 100 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von nur 10 bis 15 km/h im Gelände stark eingeschränkt.

Eine Besonderheit des Fahrzeugs war sein benzinelektrischer Antrieb: Zwei von Ottomotoren angetriebene Generatoren lieferten Strom für die beiden auf die hinteren Antriebsräder wirkenden Elektromotoren;


Der E-Panzer war also in Wirklichkeit ein verbrauchsmaximierter Benzin-Panzer!
Wenn das mal nicht der Grund war, warum wir den Krieg verloren haben....


erinnert mich an den Vergleich
Simson Schwalbe 50ccm Benzin vs.
Baugleiche Schwalbe aus Breslau mit Akku.

Die Akkuschwalbe wiegt doppelt so schwer und bringt es auf grob 1/3 der Reichweite.

Wie schaut es eigentlich mit dem Verschleiß aus (Reifen) bei diesem Vergleich?
Wie sind die Fahreigenschaften insbesonders die Notbremsfunktion?

Die doppelte Masse abzubremse wird den Bremsweg bei ansonsten identischen Bremseinrichtungen erhöhen.
Wie bei Notbremsung die Rekuperation funktioniert würde mich interessieren.
Aber letztlich muss das Verzögerungsmoment auf die Reifen gebracht werden.

Ergo mutmasse ich, dass es wegen dem doppelten Gewicht auch ein stärkeres Beremssystem braucht, wenn man nicht auf Kosten der Sicherheit darauf verzichten will.

Ist ja ein Unterschied, ob man nach 10 oder erst nach 20 m zum stehen kommt kann ja "Kriegsentscheidend" sein.

Da der Antrieb aber eher vom Hinterrad ausgeht und die Rekuperation kaum über das Vorderrad, wenn es diesen Antrieb nicht hat, gehen kann, die Bremskräfte aber 70% über das Vorderrad laufen....

PS
Grad noch mit nem Kollegen telefoniert, der, wie es der Zufall will, mit E-Autos (im Autohaus) zu tun hat.
Die Rekuperation führt dazu, dass die Bremsen, also die Beläge, so eine Schicht an der Oberfläche bekommen, hab den Begriff nicht mehr parat, versintern oder verharzen oder so ähnlich, weil sie so selten benutzt werden.

Die gehen also kaputt, wegen fehlender Benutzung - fehlendem Abrieb.

Die müssen also oft eher und tatsächlich vielmehr wegen NICHTBENUTZUNG gewechselt werden.
Wegen echten Verschleiß hat er noch keinem E Auto die Bremsen gewechselt!

Aber gewechselt wird genauso, jetzt aber aus vorgenanntem Grund, also Kosten bleiben ähnlich.

--
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"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)


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