Diese Kosten kann im Moment niemand seriös beziffern

Sorrento, Montag, 14.02.2022, 14:33 (vor 1451 Tagen) @ paranoia2965 Views

genauso übrigens wie bei Verbrennern- wie gefragt die Ende der 2020er noch sein werden und wie teuer deren Betrieb bis dahin geworden sein wird.

Im Übrigen pflege ich meine Fahrzeuge zu fahren bis deren weiterer Betrieb unwirtschaftlich geworden ist und nicht weil es abgeschrieben ist oder eine kalendarische Reichweite überschritten hätte.

Wie gesagt, wenn der Akku nach 8 Jahren hält bin ich in den Betriebskosten nach heutigen Preisen(!) voraussichtlich etwa 8000 Euro günstiger gefahren als mit dem Verbrenner.

Einen acht Jahre alten Kleinstwagen mit um die 100.000 km (Neupreis 15.000) konntest du bis vor Corona für um die 5000 Euro verkaufen. Nehmen wir das mal als Anhaltspunkt (also Status Quo ohne Coronaknappheit) so habe ich bei der Haltedauer erst mal 3000 Euro "Risikoprämie" gut für meinen E-Scooter... (errechnet aus Restpreis Verbrenner minus 8000 Euro Ersparnis), d.h. selbst wenn ich den Wagen dann für 0 Euro abgeben würde könnte ich noch mehr als 3000 Euro für den Antriebsstrang ausgeben für einen Breakeven. Bekomme ich noch Geld für den Gebrauchtwagen oder muss weniger in den Antriebsstrang stecken war der E-Scooter preiswerter.

Und wie wir wissen sind Verbrenneraggregate fehlerfrei, da geht ja nie etwas kaputt in acht Jahren Betriebsdauer.[[euklid]] Ditto Ölwanne- und Pumpe, Getriebe, Thermostat, Auspuff, Lambdasonde, AGR, Dieselinjektoren, Steuergeräte, Nockenwellen, ZKD, Turbolader, Zahnriemen, Anlasser usw. usf.[[euklid]]

Denn das würde den Breakeven für den Verbrenner ja nur noch schwerer erreichbar machen.
Alle weiteren Komponenten wie Fahrwerk, Wasserkühlung und Bremsen sind bei beiden Antriebskonzepten praktisch identisch beeinflussen die Rechnung somit nicht.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung