Die Ladegeschwindigkeit ist mittlerweile zu gut dafür

Sorrento, Dienstag, 15.02.2022, 15:33 (vor 1450 Tagen) @ Broesler2334 Views

Hallo Broesler,

die Ladegeschwindigkeit nimmt immer mehr zu, beim aktuellen Ioniq 5 etwa kannst du den Akku in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden, die aufgeladene Reichweite liegt somit bei mehr als 300 Kilometer.

Bzw. du hast eine Ladegeschwindigkeit von 1000 km/h. Für die Autobahnhatz heisst das: alle 2 Stunden oder 300 km für 20 Minuten eine Boxenstop am CCS-Lader neben der Autobahn. Und weiter.

Oder ein Tesla Model 3 am Supercharger: die können daran mit 250 kW Spitzenleistung laden und damit in 5 Minuten ausreichend Strom für 120 Kilometer Reichweite nachladen (aber in einem engeren Range), d.h. eine Ladegeschwindigkeit von über 1400 km/h.

Akkus austzuauschen lohnt sich daher bei der aktuellen Entwicklung schlichtweg nicht. Wie bei Tesla werden die Akkupacks nicht "irgendwo reingepackt" sondern sie werden vielmehr Teil der Karosserie, d.h. einfaches Wechseln ist da nicht.

Zur Netzstabilisierung gibt es auch andere Methoden, V2G:

Unter V2G=Vehicle to grid versteht man ein Konzept zur Abgabe von elektrischem Strom aus den Antriebsakkus von Elektro- und Hybridautos zurück in das öffentliche Stromnetz. Im Unterschied zu reinen E-Autos können bidirektional ladefähige Fahrzeuge nicht nur elektrische Energie aus dem Netz entnehmen, sondern als Teil eines intelligenten Energiesystems in Zeiten großer Netzlast auch wieder über spezielle Ladestationen in das Netz oder das Haus einspeisen. Vehicle to grid ermöglicht somit eine intelligente Sektorenkopplung, oder die Versorgung eines Hauses bei Stromausfall.

VW möchte dies ab nächstem Jahr mit einigen seiner Id-Modelle ermöglichen.

ciao
Sorrento


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