warum DERZEIT?

valuereiter, Freitag, 16.07.2021, 15:06 (vor 8 Tagen) @ Olivia287 Views

derzeit ist es keine gute Zeit, um sich neben Flüssen etc. anzusiedeln....

"erinnere" Dich an

  • das Magdalenenhochwasser ... Betroffen waren unter anderem Rhein, Main, Donau, Mosel, Moldau, Elbe, Weser, Werra und Unstrut. Allein in der Donauregion starben über 6000 Menschen. ... wird in den Chroniken zahlreicher Städte erwähnt, so in Würzburg, Frankfurt am Main, Mainz, Köln, Regensburg, Passau und Wien. Fast alle Brücken wurden damals zerstört, Flussläufe änderten sich. In Bamberg riss die Regnitz eine „Brücke mit Turm“ ein. ... wurde das Dorf Winnefeld zerstört. ... Die Masse des erodierten Bodenmaterials betrug ca. 13 Milliarden Tonnen. Das entspricht etwa der Menge, die bei normalen Wetterbedingungen in 2000 Jahren verloren geht.
  • den Winter von 1783/1784 diesem folgten extreme Überschwemmungen im Februar und März 1784 in Mitteleuropa, die als eine der größten Naturkatastrophen der frühen Neuzeit in dieser Region angesehen werden. ... Köln wurde vom schlimmsten jemals verzeichneten Hochwasser heimgesucht. ... die Schneeschmelze sowie das aufbrechende Eis für einen Rekordpegel von 13,55 Metern sorgten – zum Vergleich: der Normalpegel beträgt 3,48 Meter. ... 65 Tote waren zu beklagen. In Beuel ... alle Fachwerkhäuser wurden weggeschwemmt. Die rechtsrheinisch gelegene alte bergische Stadt Mülheim am Rhein, heute ein Kölner Stadtteil, wurde vollständig zerstört. ... Der Neckar ... in Heidelberg ... Neben der Alten Brücke wurden 39 Gebäude zerstört und 290 beschädigt. ... In Bamberg fiel dem größten Hochwasser aller Zeiten die Uferbebauung im Mühlenviertel zum Opfer. Auch die Brücken wurden stark beschädigt. Insbesondere die erst 1756 fertiggestellte Seesbrücke, die heutige Kettenbrücke, mit ihrer barocken Ausstattung wurde durch Eisschollen und mitgerissene Baumstämme zerstört. ... Die ... Elbe ... stieg pro Stunde um bis zu 32 cm und erreichte in Dresden am 1. März einen Stand von 8,57 m (Durchfluss 5200 m³/s). Das war der höchste Stand seit 1655. Im gesamten Elbtal wurden die Städte und Dörfer großflächig unter Wasser gesetzt. In Dresden stand das Wasser im Hof des Zwingers einen Meter hoch.

im 14. bzw. 18. Jahrhundert fallen sowohl Treibhauseffekt/globale Erwärmung - dem würde ich eher ANDERE Probleme zuschreiben! - als auch irgendwelche wirren Wettermanipulationsthesen als Erklärung weg ...


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