Sie werden bekämpft, denn alles Festhalten an der alten Normalität muss weg

Miesepeter, Freitag, 19.02.2021, 20:53 (vor 12 Tagen) @ Odysseus764 Views
bearbeitet von Miesepeter, Freitag, 19.02.2021, 21:29

Hi Odysseus

Die Begrenztheit des Schutze durch die Maske ist nun wirklich sehr früh klar gewesen und war durchgängiger wissenschaftlicher Stand, ausführlich u.a. von Drosten, Fauci, WHO und CO. vorgetragen. Das man in der ersten Unsicherheit auch den geringen Schutz nutzt, ist in Ordnung. Das man es dann zum wesentlichen Schutzmittel hochstuft, ist absolut absurd.

In Asien sieht man das vielleicht anders. Dort funktioniert es wohl auch anders. Dort interessiert auch keinen irgendwelche kaum messbaren Formaldehyd-Rückstände, so wie es in Europa in den 1970ern auch niemand interessiert hat. Wie auch Feinstaub, Passivrauchen, Mikroagression oder Kohlendioxid.

Kollektivistische Instrumentarisierung sowie Lenkung und Spaltung der Massen sind längst der Hauptzweck.

Da gebe ich Dir recht. Auch meine Annahme ist: Es geht - in den europäischen Ländern - um die Brechung der Gewohnheiten, es ist eine Übung, die Leute daran zu gewöhnen, was die neue Klimapolitik, der grosse Reset, der Green New Deal erfordern.

Hierzu empfehle ich diesen Beitrag von dem Ökonom und ehemalige Generalsekretär des «Club of Rome» Graeme Maxton, der keine Maske vor den Mund nimmt und sich nicht mit Euphemismen aufhält. Er sagt klar an, was die Antifaschisten und revolutionären Planetenretter in den nächsten 20 Jahren an Problemen lösen müssen. Es ist die klarste Ansage, die mir bisher untergekommen ist.

Dabei hofft er, dass das deutsche Volk aufgrund seines Bildungsstands und ausgeprägten Umweltbewusstseins ganz vorne in der Umsetzung dabei sein wird.

Wenn jeder entscheiden kann, ob er eine Maske trägt, ob er sich impfen lässt, ob er im Winter ins Theater geht oder seine Enkel im Altersheim empfängt, dann können sowohl diejenigen sich schützen, die Schutz für angebracht halten, als auch diejenigen frei leben, die jegliche Schutzmassnahmen ablehnen. Vor allen Dingen könnte so der hitzige, radikalisierende gesellschaftliche Diskurs runtergekocht werden.


Absolut richtig. Schweden als Vorbild, dazu ausgewogen die Massenmedien zur neutralen Aufklärung eingesetzt. Einzig - man will es nicht.

Graeme Maxton:
"Wir brauchen Katastophen, damit sich etwas ändert"
"Wir müssen handeln wie in einer Kriegssituation. Da kann man nicht beide Seiten ausgewogen in den Medien zu Wort kommen lassen. Das verwirrt die Leute nur"
"Wir brauchen einen Wirtschaftsrückgang von 3% pro Jahr für die nächsten 20 Jahre"
"Demokratie ist ein Hindernis"

Noch klingt er wie ein Greta-Trotzki-Mutant auf Steroiden, aber es handelt sich nicht um einen durchgeknallten Aussenseiter aus dem Nachtasyl. So was wird man jetzt immer öfter hören, wenn auch nicht so direkt, und die notwendigen Methoden der Politik, die werden gerade ausprobiert und eingeübt.

Der Gesprächspartner - ein junger linksgrüner Geisteswissenschaftler - ist ob der Radikalität noch etwas perplex und lacht noch ungläubig. Mehr Widerstand fällt ihm nicht ein.


Der Schlüssel läge dann aber darin, nicht alle Schutzmassnahmen verächtlich zu machen und alle, welche sich gefährdet sehen, als Vollidioten oder ahnungslose Opfer darzustellen. Es müssten vielmehr die Vorzüge des Konzepts des aktiven Schutzes gegenüber dem Konzept des passiven Schutzes herausgearbeitet und beworben werden, und zwar mit der selben Inbrunst und Hartnäckigkeit, mit der heute die Verächtlichmachung der Gegenpositionen betrieben wird. Damit würde man dann auch aus dem reinen Abwehrmodus rauskommen und selber eine positive Version der "Krisenbewältigung" anbieten, mit der man vielleicht auch mal jemanden der Gegenseite überzeugen kann.


Auch richtig. Jegliche Versuche in diese Richtung wurden sofort sabotiert.

Ja, aber die sind im Krieg. Ihre Waffen sind die Medien und die Gesetzgebung. Ihre Achillesverse sind Internet und Fakten.
Und mit diesen Mitteln muss man eben versuchen, positive Auflösungen zu promoten, ganz nach Barneys wieder und wieder und wieder. Und zwar Auflösungen welche die (gefühlten) Interessen der Follower der Gegenseite - die ja den eigenen Ansichten meist widersprechen - positiv mit aufnimmt und ein Konsensmodell entwickelt, das für alle funktioniert. Das konnte man im Westen lange Zeit sehr gut, aber man hat sich in den Extremismus treiben lassen, oder sagen wir Emotionalismus.

Wenn die Mittelschicht nicht mehr ruhig, sachlich, faktenorientiert und schulmeisterhaft in ewig redundanten Ritualen die Hysteriker ins Leere laufen lässt, sondern sich auf deren Terrain begibt, dann ist sie weg vom Fenster.

Seit dem 12.4.20 ist offiziell die alleinige Marschrichtung für Deutschland von internationalen Kräften und Segen von Merkel festgelegt:
https://www.youtube.com/watch?v=083VjebhzgI

Gates will halt auch die Welt retten und ist gerade auf Promotour.

Als taktisch denkender Impfgegner muss man eigentlich Impfbefürworter sein. Die Wochenschau meldet 90% Erfolgsquote, gar 94%? Dann reicht es ja, wenn sich die Risikogruppen impfen lassen, besseren Schutz braucht es nicht.
Wichtiger ist doch, dass für die Risikogruppen schnell Mutantenimpfungen entwickelt werden, damit die dort auch sicher sind. Wer sich nicht impfen lässt, der muss halt mit dem Risiko leben.

(Ist es nicht sonderbar, dass die mRNA-Impfungen auf einen kleinen Schnipsel des Virus, das Spike-Protein primen, dann aber sofort 2-3 Virusmutanten auftauchen, die ausgerechnet bei diesem einen Proteinkomplex so viele Veränderungen aufweisen, dass die Immunreaktion nicht mehr vollständig ist? Aber die trotzdem weiterhin problemlos am ACE2 Rezeptor andocken? Wie wahrscheinlich ist das?)


Es gibt viele und teils sehr aktive Gruppen und Einzelpersonen, die auch viel heraus arbeiten.
Sei es der Corona-Untersuchungsausschuß, der Corona_Fakten Kanal, Anwälte für Aufklärung etc. etc.. Dazu Portale wie Rubikon, KenFM etc.
Kennst du eventuell nicht.

Einiges davon kenne ich. Ich bezog mich eher auf einen ganz konkreten Vorschlag von Weiner, und es richtete sich auch nicht an Dich. Mir ist schon bewusst, dass Du da anders engagiert bist als der Grossteil der Poster hier.
Corona ist aber ja nur eine Übung, ein Einstieg ins bessere, wissenschaftsgestützte, gesellschaftstranszendierende Durchregieren. Das muss man nicht zu hoch hängen. Viele weitere solcher Episoden werden folgen.

Solltest du noch nicht bei Telegram sein, dann bitte jetzt.

Ja, ich mach das bei Gelegenheit.

Nicht umsonst gehen Big Tech und nun auch die Medienanstalt immer härter unter lächerlichen Deckmäntelchen gegen nahezu alle kritischen Stimmen vor. Hausdurchsuchungen, Berufsverbote, Kündigungen, Diffamierungen sind längst salonfähig und von den MSM goutiert.

Siehe Meister Maxton oben.

Die einzige Erzählung, die der Rettung der Welt noch entgegensteht, ist die Erzählung vom gesunden nationalen Leben der 70/80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Es ist die Erzählung von Alten, und aus 2016 hat man gelernt, dass man den Anfängen wehren muss - das geschieht jetzt.

Wir sind am Anfang der Dreissiger, unter umgekehrten Vorzeichen. Was damals oben war, ist diesmal unten - und umgekehrt. Ein Faschismus, der wie angekündigt als Anti-Faschismus zurückkehrt. Meine Empfehlung an jeden Sozialdemokrat, Kommunisten oder Juden Anfang der 30er wäre aus heutiger Sicht gewesen, sich aus dem Kampfgebiet zu entfernen, solange es noch möglich ist, man vielleicht sogar noch Möglichkeiten findet, die Reichsfluchtsteuer zu umgehen. Selbst wenn man kämpfen will, geht das besser frei von aussen als inhaftiert im Inneren. Ich glaube nicht, dass Snowden mit Assange tauschen möchte. Die meisten Leute interessierts sowieso nicht, die lassen sich derweil was vom noblen Dissidenten Nawalny aufschwatzen. Nicht nur bei der Frage Maskentragen oder Impfen muss man sich fragen, was für einen selbst das Beste ist.

Gruss,
mp


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