Kontinentalsperre II

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 21.06.2022, 10:52 (vor 15 Tagen) @ Manuel H.2758 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 21.06.2022, 11:02

Dass der Westen die Einfuhr und Ausfuhr russischer Güter verbietet, um Russland zu vernichten, ist ja bekannt.
Nun hat der Westen die Sanktionen ausgeweitet. Auch Transitgüter, die gar nicht zur Einfuhr in den Westen bestimmt sind, sind nun von den Sanktionen betroffen. Vorangeprescht ist jetzt das Winz-Litauen. Waren, die für die russische Exklave Kaliningrad bestimmt sind, dürfen nicht mehr durch litauisches Gebiet transportiert werden.

[image]
Französische Soldaten untersuchen in Leipzig 1806, dass keine engleichen Waren hinausgebracht werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentalsperre
Die Kontinentalsperre war eine Handelsblockade des europäischen Festlandes gegen England. Sie wurde am 21. November 1806 durch Napoleon in den ,, Berliner ...
https://www.grin.com/document/99888

Das Ganze ist nichts anderes als eine Wiederauflage der Kontinentalsperre. Damals richtete sie sich gegen das perfide Albion, heute gegen Russland.
Die Franzosen konnten den Engländern nichts, weil die seit Trafalgar unbestritten die Vormachtstelleúng auf See hatten, den Russen kann man nichts wegen der atomaren Bewaffnung und weil sie über genügend Rohstoffe verfügen.

Also beschloss Napoleon damals als Notlösung sich selber ins Knie zu schießem.

Und woran scheiterte die Kontinentalsperre I? Genau! An Russland!
Deswegen beschloß Napoleon, dem Zaren eine Lektion zu erteilen. Man schlägt den Sack und meint den Esel. Also marschierte er nach Moskau...
Aber, glücklicherweise haben unsere demokratischen Politiker ja aus der Geschichte gelernt...[[euklid]]

Gruß Mephistpheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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