Genau. Alle Zweifler mögen sich b. als Wahlhelfer/Wahlvorstandsmitglieder/Briefwahlvorstandsmitglieder verdingen (gibt sogar "Erfrischungsgeld" dafür), damit sie wissen, wovon genau sie schreiben
„In mehreren Fällen wurde Wählern im Wahllokal mitgeteilt, dass sie Briefwahlunterlagen angefordert hätten, obgleich dies nicht der Fall gewesen war.“ So steht es im verlinkten Artikel von Coolis.
Dann wüßten die Journalisten nämlich u.a., dass nicht nur im Wählerverzeichnis des Stimmbezirks, das im Wahllokal vorliegt, sondern im Wahlamt urkundsunterschriftlich nachgehalten wird, wer genau Briefwahlunterlagen beantragt hat. Ferner wird festgehalten das Verschicken der Briefwahlunterlagen und auch, ob sie frühzeitig zurück geschickt wurden/eingegangen sind oder, was auch möglich ist, am Wahltag beim Wahlamt eingeworfen oder abgegeben worden sind.
Das obige Zitat muss man daher ZUNÄCHST, wenn nicht durch konkrete Angaben belegt (!), als blosse Behauptung einordnen.
Davon ab, sind "mehrere Fälle" nun 9-10 von 100.000, dann wären es immerhin 0,0001% (womöglich tüttelige (?)) Briefwahlantragssteller, die, wenn es so gewesen wäre, am Wahlergebnis was genau an Änderung hätten bewirken können?)
Wie man überhaupt prozentual RELEVANT manipulieren können sollte, erschließt sich mir weder durch die Angaben im Artikel noch durch zig Wahlvorstandseinsätze.