Nachtrag zum „Notstrom“-Thema.
Guten Tag allerseits,
ich erlaube mir, hier mal einen neuen Faden aufzumachen. Was ich ja wirklich selten tu‘, aber es scheint mir durchaus angemessen, da offenbar Interesse vorliegt, auch meinerseits. Konnte die Zeit für die Beantwortung wenigstens einer Auswahl von Fragen nicht freimachen, die mir (in teils sogar bedrängender Weise) hier angetragen wurden. Ich ließ also die Fragen unbeantwortet. Aber muss zugeben, dass mich das doch etwas wurmte, nichts mehr hier schreiben zu können, zur der nun anscheinend „abgeschlossenen Diskussion“.
Ich hatte (seit meinem letzten Beitrag zu dieser Problematik hier in diesem Forum) im wahren Leben allerlei Vordringliches zu erledigen. Dienstlich und/oder familiär bedingt, bis hin zu einem Sterbefall in der Familie. Will nicht mit Einzelheiten langweilen , gebe auch zu, dass ich meinem Hang zu einer gewissen Eigentümlichkeit, Zitat „du Schwätzer!“, nicht immer verbergen kann, gelobe aber Besserung.
Ich gehe davon aus, dass das Interesse nicht erloschen ist, an dieser doch eher technisch gewichteten Wappnung wider die dräuende Unbill (betrifft ja eine Investition in Technik, die im Kern doch wohl nur Nerven-Beruhigung ist? Denn, bin mir nicht sicher, ob die Ängste vor dem Blackout nicht manchmal etwas übertrieben sind?), bitte also um Aufmerksamkeit und ggf. Nachsicht, hole die Sache also hiermit nochmal hoch.
Die diskutierte Gefahr selbst ist rein technischer Art. Die Ursache des Problems allerdings dürfte durchaus volkswirtschaftlicher Natur sein, insbesondere ein Ausfluss der hier doch genügsam beklagten „antideutschen Regierungspolitik“ (wir haben ein Europäisches Verbundnetz allerdings).
So betrachtet, gehört das hierher, in ein Wirtschaftsforum. Was darüber hinaus das Thema „Börse“ betrifft, so möchte ich erwähnen, dass ich seit einiger Zeit den Kauf spekulativer Papiere aus der Nahrungsmittelerzeugungsbranche erwäge, aber das gehört jetzt nicht zu meinem Thema hier und dafür gebe ich auch nicht meine Zeit her, denn da sind Andere hier sehr viel fitter als ich, bitte liefert hier mehr dazu, liebe gelbe Communistas.
Meinen Standpunkt zur Verlässlichkeit der EE-Versorgung habe ich hier z. B. dargelegt:
„Ernster für uns ist m. E. die abnehmende Sicherheit der Elektroenergieversorgung hier, wir sind offenbar wieder knapp davongekommen, mLuT“ 10.01.2021, 04:41“ Das soll hierzu genügen.
Ich bitte nun, mir nachzusehen, dass die folgende Skizze, die ich vorgestern nur für diesen Forum-Beitrag fertigte, so simpel ist. Habe ich aus dem Stegreif mit einem PC-Malprogramm gemacht. Die vorliegende Simplizität ist meiner Absicht geschuldet, der gelben Forumsgemeinde (und der vermutet noch weitaus größeren Leserschaft), mit Sicherheit überwiegend nicht dem sog. Elektrotechnischen Fachpersonal zugehörig, zu übermitteln, was die in dem vergangenen Faden an mich herangetragenen Fragen bei mir an Mitteilungsbedürfnis erregt haben, ja im Wortsinne mich durchaus „erregten“.
Ich werde also im Einzelnen jetzt endlich darauf eingehen, und heute nach dem Schlaf dann wieder in die nächste Arbeitswoche radeln ... und damit erwartungsgemäß Sendepause meinerseits …
![[image]](https://s12.directupload.net/images/210315/emxn59om.jpg)
Was sehen wir da? Zuerst einmal sehen wir keine elektrotechnischen Symbole, sondern black boxes mit funktionaler Benennung. Ich habe zwei Umringungsgrenzen eingetragen, mittels Strichpunktlinien. Die größere der beiden markiert die Baugruppe meiner zwei Wechselrichter, welche ich bereits hier: „Optimiert dann so ... (mL)“ Sonntag, 25.10.2020, 20:18 erschöpfend beschrieben habe, bitte ggf. dort auch den Link benutzen, da sind die Hersteller-Dokumentationen dahinter downzuloaden.
Die kleinere Umringungsgrenze (Strichpunktlinie) stellt die Baugruppe eines in der Baugruppe „Wechselrichter“ (Strichpunktlinie) befindlichen internen, automatisch steuerbaren, zweipoligen Umschalters dar, auf dessen Funktion ich im Folgenden noch zurückkommen werde (die rote Wolke).
Wie ich bereits erwähnte, ist mein Absicht nicht, eine, im Ergebnis dann doch verwirrende, wenn auch elektrotechnisch korrekte Darstellung der inneren Verschaltungen meines Systems hier zu liefern.
Ich nehme die hieraus erwachsenden Nachteile in Kauf. Beispielsweise ergibt sich daraus die eher kleine als wesentliche Ungenauigkeit, dass der mit den Pfeilen dargestellte Energiefluss nur schnappschussartig charakterisiert wird in der Darstellung. Denn, schaut man im Detail, ich greife heraus den Casus Akkumulatorius, erkennt man, dass der Stromfluss keinesfalls in jedem Pfad stets nur in eine Richtung geht, wie jeder einsehen wird. Trivial: Eine Akkumulatorenbatterie wird bestimmungsgemäß behufs des jeweiligen Stromes entweder geladen oder entladen. Wodurch sich die Energieflussrichtung jeweils umkehrt, was aber hier nicht von Belang ist, weshalb ich es wegließ.
Das Schema ist hinreichend genau, um wichtige Sachverhalte klar zu stellen, erstens: Ich speise nix ein, wie von @Zorro Samstag, 27.02.2021, 13:20 @ Hannes behauptet, blau markiert hier Zitate seines Textes:
„… Und jetzt kommt eine Sache, wo Hannes meines Erachtens, einen nicht ganz „sauberen Sprachgebrauch“ in seinen Texten verwendet.
Der Begriff „Null-Einspeiseanlage“ ist irreführend, da aufgrund der Strom-Messung durch das Powermeter vor dem Wechselrichter und der „Nachregelung“ im Wechselrichter tatsächlich pro Tag einige lächerliche Watt ins öffentliche Netz rutschen.“
Dieser Vorwurf ist mutig und falsch. Mutig nenne ich das deshalb, weil beispielsweise auch ich durchaus viel zu feige wäre, ohne genaue Kenntnis einer elektrotechnischen Anlage so eine Behauptung öffentlich zu machen.
Und wo habe ich etwas von „Null-Einspeiseanlage“ geschrieben? Diesen Begriff hast Du doch hier verwendet und ich hatte Dir doch dazu was geschrieben!
Zweitens, wird ebenso falsch behauptet, dass „keine allpolige Trennung zum Netzversorger vorliegen würde“:
„Die Anlage, auch die AX-Serie von effekta, kann also nur netzparallel betrieben werden um ihren Vorteil auszuspielen. Hier kann keine allpolige Trennung zum Netzversorger vorliegen, was den Begriff einer „Insel“ rechtfertigen würde. Der Gesetzgeber fordert für diese Anlagen eine Anmeldung!“
Die zweipolige Trennung ist realisiert, bitte meinen Plan ansehen. Deine "allpolige Trennung" ist was anderes. Bitte mal mit den Begriffen „Neutralleiter“, „Nullleiter“, „Schutzleiter“ und ihren jeweiligen Funktionen vertraut machen.
Die Norm VDE-AR-N4105 (der NA-Schutz) gilt für Erzeugungsanlagen, welche parallel mit dem Netz betrieben werden. Hier aber ist die Erzeugungseinheit (Inverter) nur auf der Lastseite (Ausgangsseite), somit kann gar keine Energie an „Netz“ abgehen. Das mit der Anmeldung ist also Quatsch.
Drittens: Bitte vor dem Posten einfach mal lesen. Ich habe lang und breit beschrieben, was „Guerilla-Anlagen“ sind, und dass/warum ich so was ablehne:
„Hannes spricht in seinen Postings teils von „Guerilla-Anlage“ und der Versorger merkt nix, bzw. derzeit noch legal… Das ist so nicht ganz richtig!“
Bitte lesen, ich stellte 15.01.2021, 01:36 klar: „sind ja meiner Meinung nach die, die so etwas machen, sowieso asozial, schrieb ich schon. Schmarotzer sind's.“ und die Begründung lieferte ich auch, unter: „Info: "Guerilla PV-Anlagen" sind de facto legal! Das schrieb ich im vorigen Beitrag - Warum ich da dennoch nicht mitmache.“, siehe dazu auch mein Text: „Infos zu: Eigenerzeugung von Energie auf dem Mietbalkon, "Guerilla PV-Anlagen"?“
Mein Beitrag zur Legalität von „Guerilla-Anlagen“, unter dem Aspekt der DIN VDE-Normen habe ich hier geliefert, bitte mal lesen: „Infos zu: Stand der anerkannten Regeln der Technik hinsichtlich "Guerilla PV-Anlagen"“
Fünftens: „der Versorger merkt nix“? Das habe ich für „Guerilla-Anlagen“ nie behauptet und bezüglich meiner Anlage ist das ja gegenstandslos, weil die meinige ja eben gar nix ins öffentliche Netz reindrückt, nada einspeist! Nope, yup.
Vielmehr habe ich mich doch über die Rücklaufsperre und die elektronischen Zähler usw. hier lang und breit ausgelassen, bitte nachlesen in meinem Beitrag dazu: „Infos zu: Zähler mit und ohne Rücklaufsperre, was macht das für einen Unterschied und für wen?“ Donnerstag, 14.01.2021, 01:39
Viertens geht meine Anlage durchaus (im Normalbetrieb) - auch automatisch geregelt - ab und an in den reinen Inselbetrieb:
„Der Netzbetreiber/Wechselrichter kann/soll in eine Insel nicht "reinregeln"! Das widerspricht den Anforderungen einer Insel - das meine ich mit "unsauberem Sprachgebrauch".“
Weiß nicht, was da „unsauber“ sein soll.
Zur Erläuterung nehme ich mal als Analogon eine Eisenbahnweiche, die jeder kennt, soll hier mal für meinen „Umschalter“ stehen, Bereich der roten Wolke im Schema.
Jeder weiß, warum man Züge „rangieren“ muss: Wegen der Eigentümlichkeit der Weichen, die der des Umschalters ähnelt: Das Schienenfahrzeug, respektive der Stromfluss, wird in variable Pfade gezwungen, „Springen“ als normale Betriebsart ist da technisch „nicht zulässig“.
Das dürfte hinreichend begründen, warum aus dem linken Bereich der Skizze kommend keine Energie in das Elektro-Energie Netz meines Energieversorgungsunternehmens auf der rechtenSeite des Bildes eingespeist werden kann (von mir „Netz“ genannt).
Klar, eine Lok kann entgleisen, sie kann somit auf‘s Nachbargleis rüberhuppen, ohne eine Weiche zu benutzen, aber das wäre nicht der normale Betriebsfall einer Weiche und regelmäßig unzulässig!
Meine „Weiche“ (in der Skizze „Umschalter“ genannt) hat entweder in der oberen Stellung den Energiefluss aus dem „Netz“ in mein „Notstrom“ genanntes Inselnetz zur Folge, oder aber, in der anderen „Weichen“stellung, kann der Energiefluss, aus der Gegend links im Bilde, nur nach rechts in mein „Notstrom“-Haus-Und-Nebengelasse-Netz hineingelangen! Wo/Wie sollen da die behaupteten „pro Tag einige lächerliche Watt ins öffentliche Netz rutschen.“? Da rutscht bei mir genau Null rein, jeden Tag und jedes Jahr, es sei denn, da ist was kaputt. Dann schaltet da aber irgendwas ab, das Dingens heißt meistens „Sicherung“, was das dann übernimmt. Und wieder wird genau Null eingespeist nach dem EVU hin.
Es ist mit diesem Wirkschema auf meinem Bild unschwer zu erkennen, dass in dieser Weichenstellung (untere Stellung) das besagte öffentliche Stromnetz vom Energiefluss durch den Umschalter abgetrennt ist (ja, ich weiß: Auf den Einwand, es gäbe da ja noch den „Lader“-Strom-Pfad? komme ich unten noch zu sprechen).
Es kann, wie behauptet gar keine Einspeisung in das Netz passieren, denn die Passage ist dann offen. Das heißt hier: Elektrisch getrennt! Analog: Zug kommt nur durch Rangieren aufs zweite Gleis wenn die Weiche so umgelegt ist (oder durch einen Unfall).
Weiterhin verwahre ich mich gegen die Behauptung, ich hätte da irgendeine Ignoranz in dieser Sache oder so … Eine Unterstellung. Denn, liebe Freunde, glaubt ihr, dass ich als Elektroingenieur nicht vor (!) Zeitpunkt Entscheidung und Beschaffung meiner Elt. Anlage eine Marktrecherche durchgeführt habe? Ich gebe doch keine tausende Euro aus, und hundert Stunden Feierabendarbeit, ohne mich vorher schlau gemacht zu haben! Was soll diese Unterstellung? „Legal ist es aber nicht! Spätestens wenn der Netzversorger den Stromzähler gegen einen Zwei-Richtungszähler austauscht und die Anlage auch nur 1 KWh im Monat einspeist hat er einen Beweis gegen dich in der Hand. Da gibt es tatsächlich ein Strafmaß bis zu 50.000,-€ die theoretisch möglich wären. “
Für mich stellt sich jetzt ganz dolle die Frage, ob denn meine Beiträge überhaupt gelesen wurden?! Denn sie hatten genau diesen Umstand, nämlich die Problematik der Legalität oder auch nicht Legalität zum Thema. Bin erstaunt, was mir hier unterstellt wird, fälschlicherweise.
Meine gefertigte Grafik oben ist bewusst „fuzzy“ gehalten. In dieser fehlt viel, es ist nicht dargestellt, dass intern selbstverständlich noch diverse Regelungs- und Sicherheitsmechanismen werkeln. Die Abbildung aller dieser Gimmicks würde vermutlich zur Klärung nichts, aber vielmehr zur Verunsicherung einiges beitragen. Beispielhaft will ich hier nur die angedeutete MPPT Regelung, den gar nicht dargestellten Verpolungsschutz, den Überstrom- und den Überspannungsschutz, die Last-Fluss-Erkennung, Frequenz- Spannungs- und Stromregelung benennen.
Auch der im Bild rot umwolkte Umschalter wird durch solche automatische interne Einrichtungen in meiner Kiste bedient, vielleicht auch für Manchen verwirrenderweise gibt es darüber hinaus auch eine Vielzahl manueller Eingriffsmöglichkeiten (also Betriebsartenwahlschalter).
Von den eingebauten Funktionen zur Realisierung von Messung, Registrierung, Anzeige, Alarmierung, Meldung ganz zu schweigen.
Nun, schauen wir uns doch einmal die hier interessierende Betriebsart (Inselbetrieb oder nicht?), von mir populärwissenschaftlich einfach „Notstrom“-Lieferung über die „Wandler“ genannt, auf meinem Bild an.
Umschalter in unterer Stellung: Arbeitet die Anlage dann, in dieser Betriebsart, im „Inselbetrieb“? Antwort: Ja, definitionsgemäß und eindeutig, denn der Strompfad vom Netz ist geöffnet und zwar zweipolig. Letzteres betrifft dann natürlich nicht den Schutzleiter PE und andere Absonderlichkeiten, entstehend aus den spezifischen örtlichen Verhältnissen (Netzform). Aber dies ist ein anderes Thema, auf dass ich auch schon hinwies:
„"Wie Frau überleben kann" oder "Die gewünschten Tipps zum Elektro-Basteln"“. Denn das weite Feld der „Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag“ verantwortlich zu beurteilen bedarf einer knackigen Ausbildung. So, wie der von mir gern vergleichsweise genannten Bäckerausbildung auch, wenn man gut (!) Brot backen will, im Sinne von „Wertschöpfung“, ich meine nicht dieses Backen als „Konsumtion“ wie bei der sog. „Selbstverwirklichung“ und ähnlichen Projekten, die bei mir unter der Sparte „Hobby“ firmieren.
Einer meiner Lieblingssprüche ist nämlich: „Am Anfang der Planung steht immer die Frage: Was will ich? Vorher braucht man gar nicht anzufangen“. Weitere These: „Die Menschheit zeichnet sich aus durch ihren hohen Grad von Arbeitsteilung“, da sind die so sehr deswegen angebeteten Bienen ein Schei*dreck dagegen. Und unsere Altvorderen sagten sehr richtig: „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Und Einstein, wie man heute total bekloppt aber pc sagen soll, obwohl tot: Der jüdisch „Denkende“ (oder besser der jüdische Denker*In?) soll sinngemäß gesagt haben: „Ich weiß nicht, ob das Weltall unendlich ist, aber bei der menschlichen Dummheit bin ich mir sicher“. Und bei letzterem liegt wirklich oft das Problem in praxi m. E. – Aber die „Hybris“ wäre schon wieder ein ganz anderes Thema ...
Um hier auch Nägel mit Köpfen zu machen, sei mir noch dieser letzte, angekündigte Gedankengang erlaubt, um hier zur Diskussion zu stellen: Der Einwand, es gäbe doch da in dem Plan noch den mittleren Strom-Pfad, nämlich über den „Wechselstrom-Gleichstrom-Akku-Lader“ in das „Netz“ zurückführend? Der wäre doch von dem Umschalter überhaupt nicht betroffen? Und hier könnte doch - theoretisch - von dem Akku aus geliefert, ein Strom in das Netz gleichsam „hineingedrückt“ werden (siehe dazu erläuternd meine Beschreibung der „Guerilla“-China-Boxen von denen ich schon schrieb, die machen das ja so!!!) … ???
Ja. Allerdings ist das oft ein Problem. Passiert heute tausendfach, schädlich, das sind die von mir auch schon genannten „Netzrückwirkungen“ – gilt bei anderen Anlagen. Aber nicht meiner Anlage!
Also abschließend, um das Thema zu Ende zu bringen, bitte ich um einen kurzen kritischen Denkprozess, soviel Zeit muss sein: Hat jemand schon mal gehört, dass an einem Akkulader, der noch an der Autobatterie angeschlossen ist, hinten 230 Volt Wechselstrom rauskommen? Am Stecker, an den beiden metallische nackten Polen des Netz-Steckers wie bei einer Guerilla-Anlage von mir beschrieben? Nur, weil die Batterie am Ladegrerät noch angeschlossen geblieben ist?
Nö. Würde man wissen, weil man da eine gewischt kriegte. Das würde sich rumsprechen, so was, wenn es das gäbe.
Na also. Geklärt. Da auch nicht, keine Netzrückwirkungen möglich bei mir.
Bin durch. Ich erspare mir hierzu weitere Aufwendungen.
Ich bedanke mich noch, bei dieser Gelegenheit für die Belehrung, dass aus einem Zigarettenanzünder-Stecker nicht so viel Energie herauskommt pro Zeiteinheit wie z. B. aus dem Kohlekraftwerk Moorburg seelig, guckstu schrieb ich da zu auch was irgendwo …
Was soll das?! Dieser Beitrag war ein Kommentar auf meinen Beitrag, Auszug: „… Ich glaube, dass Tesla hier 20 Ampere max. Entnahme bietet. Mal 12 Volt ergibt das schon mal 240 Watt. Ein ordentlicher Sinuswechselrichter, der hier passt, kostet heute so um die 100 Euro, So was sollte man sich sowieso hinlegen, für den Fall. Beispielsweise so was, ohne Wertung: https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/4475572_-sw-600-aeg-automotive.html
Das Ding einfach am „Zigarettenanzünder“ anstöpseln, Verlängerungsschnur ins Haus und aus die Maus. Aber nur ein Gerät anschließen! Schutzmaßnahmen!
An die Traktionsbatterie würde ich nicht dran gehen, da hätte ich Bammel.“
Ich kann mir das alles nicht erklären ... es sei denn: Nicht gelesen, aber Kommentar dazu geschrieben?
Einen habe ich noch in dieser Sache, auch ein bemerkenswerter Kommentar, hier auf meinen Beitrag schrieb @meph:
„Hattest du etwa einen Anfall von unkontrollierbarem Wörterdurchfall? Imodium akut gehört in jede Hausapotheke!“@meph, ich+wir kennen dich ja inzwischen, so dass auch ich weiß, wie ich das einzuordnen habe.
Ja, zugegeben, ich brauche manchmal etwas zu viel Text (OK, meist), um meinen Beitrag hier zu leisten. WENN ICH DENN EINMAL DAZU KOMME, zum Texten, denn meine Aktivitäten im wahren Leben sind mannigfaltig, letztes Ding: Habe nun wieder Himbeeren – die 2008-er „Autumn Bliss“ sind ja in die Jahre gekommen, nun vorgestern 6 neu beschaffte Pflanzen „Autumn First“ verbuddelt, leider Kompost noch nicht fertig (nicht alles läuft optimal), aber Sand hatte ich noch genug da, und kann für 2021 wieder auf neuen guten Himbeergeist hoffen, Schnaps-Machen ist mindestens so interessant wie Elektrotechnik.
In diesem Beitrag „So kriegt man die Energie aus einem Tesla raus im Notfall“ wollte ich doch nur den Prozessablauf beschreiben, wie ich von der Fragestellung: Nützen denn die Energie-Inhalte der vielen tausend Tesla's im Notfall was? zu meiner Antwort gelangte.
Die Antwort war endlich „Jein“. Ich fand heraus: Der regelmäßige Tesla Fahrer weiß nicht einmal immer, wo seine Zigarettenanzünderdose ist. Und, nein @mephistopheles, die Bedienungsanleitung hat der gemeine Elektromobilist erst Recht nicht gelesen, siehe den in meinem Beitrag geschilderten Fall von der Familie, die durch mehrere nordische Länder fuhr, im Urlaub, ohne auch nur eine Werkstatt zu finden, die in der Lage war, eben diese untergeordnete Sicherung zu wechseln, die da nach meinen Recherchen kaum 25 Ampere liefert.
Also früher, da haben wir an der Tanke einen Sicherungssatz gekauft, bei Strafe eines überhöhten Preises für die Sünde, sowas nicht in der Lampenschale zu haben, pah „Bring-Mich-Werkstatt!“!
Und die Frage darf doch wohl gestellt werden, wie ich die vielen kWh rauskriege da aus dem Tesla, wo mir doch diese Autos als „solare Energiespeicher der Zukunft“ propagandistisch untergejubelt werden?! Als Techniker beginne ich da einfach mal darüber nachzudenken, ob das wirklich so ist! Ist ein Tesla ein rollender Elektroenergie-Vorrat? Und diese Frage ist ein Wirtschaftsthema, und gehört in dieses Forum.
„Wieso Video? Ist das etwa nicht alles genauestens in der Bedienungsanleitung eines Tesla beschrieben, wie man in einem solchen Fall vorgeht?“ – Nö Meph, Du provozierst mich so plump nicht, ich weiß wie ich das einzuordnen habe.
Fazit: Abnehmendes Interesse am Lesen? Im DGF wie im richtigen Leben bei meinen Mitmenschen zu beobachten? Aber zunehmend bemerkenswerter Mitteilungsdrang auch: Verbreitet gern sehr zeigefreudig per Video, versus BA-Lesen = voll-out. Kann mich oooch irren – Beliebigkeit allüberall - Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern - freie Rede ohne Konsequenzen -> Ausnahmen bestätigen die Regel, ja, klar.
H.