Stimme deinem letzten Absatz zu, kleiner Notstromer ist völlig ausreichend für die meisten Scenarien

Joe68, Montag, 15.03.2021, 09:56 (vor 1753 Tagen) @ Linder2496 Views

Ein kleiner Notstromer ist völlig ausreichend um ein paar Tage Blackout zu überbrücken, denn wenn der länger dauert, dann treten ganz andere Probleme in den Vordergrund.

In der Jugend habe ich drei Monate in einem Krisengebiet, im Sommer, verbracht, Strom gab es nur stundenweise (zum Glück mit halbwegs verlässlicher Ankündigung)

- Kühlschrank, es wird nur wenig eingekauf was gekühlt werden muss, kein Problem
- Waschmaschine, sehr wichtig, denn manuell Kleidung waschen ist sehr zeit- und kraftaufwendig
- Brauchwasser, geduscht wurde erst wenn Strom da war bzw in Eimern etwas bevoraten, Trinkwasser aus Flaschen.
- Mittagessen (gekocht/gebraten), war mir damals nicht so wichtig, überbewertet :-)
- Elektronik (damals TV), war nicht so wichtig
- Disko (für junge Leute wichtig), die hatten ihre eigenen grossen lauten Diesel-Generatoren

Es gibt so viele Weltgegenden mit instabilen Stromnetzen, stundenweise Abschaltungen sind lästig. Das ist Camping-Alltag, nur im urbanen und alltäglichen Umfeld.

In einem so durchgetakteten Land wie Deutschland, wo alles auf die letzte Minute optimiert wird, da wären die Auswirkungen zunächst schlimmer, aber auch hier wäre eine gelegentliche Rückbesinnung nicht schlecht.
Angesichts der stetigen Wahlerfolge der Grünen mit ihren energiepolitischen Tagträumen werden wir dem nicht mehr vermeiden können, ist politisch aber akzeptiert worden. Die Zukunft ist der Mittelmaß, wo die als richtig propagierte Haltung mehr Gewicht als die Problemlösung bekommt.


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