Doppelsystem als Energie Backup
Den Köningsweg, nämlich mit dem bisherigen hohen STromverbrauch (insbesondere durch e-Heizungen bedingt) weiterzumachen und durch Sonne oder Wind autark zu sein geht aus 3 Gründen nicht die Speichertechnik wäre immens aufwendig, die Fläche für Solaranlagen wäre viel zugross, der Ausbeuteunterschied zwischen Sommer und Winter wäre hierorts zu hoch.
Vorschlag: Wir machen Netzstromtechnik weiter so wie bisher und nutzen eine ansprechend mittlere Fläche für ca 5 bis 10 kW Anlage.
Nun zu eigener Erfahrung in meinem Wohnmobil liegen bei 0 Grad Neigung (hier wäre ca 35 optimal) (damit schlechter Wirkungsgrad) 400 W Solarpanele auf dem Dach und es sind bisher 300 Ah 12V Akkus da.
Damit kann ich im Sommer ohne Problem die elektrischen Geringverbraucher betreiben: Fernseh, Laptop, Beleuchtung, Heizungsmotor, Aufladen eFahrrad und Kühlschrank mit TK Fach. Da lebt es sich durchaus komfortabel.
Im Winter dürfte die Ausbeute mindestens 10 Proz. sein, dh. mit 5 kW hätte ich etwa dieselbe Einspeisung.
Das dürfte als als Notvorsorge auch für eine kleine Wohnung reichen. D.h. ein 12 V (besser wäre ein 48V) System parallel mit Fernseh, Computer Kühlschrank und Heizungmotoren. Nun gut in einer Wohnung bräuchte es etwas mehr sagen wir 7 bis 8 kW auf dem Dach in ordentlicher Südausrichtung.
Auf Elektroherd, Geschirrspüler, Waschmaschine E Heizung müsste man verzichten.
Hardware ist billig, lediglich ein 12V Kühlschrank ginge etwas ins Geld.
Da die Akkus auch teilweise im Winter mit der überdimensionierten Anlage geladen werden, müsste man ein paar Akkus mehr haben.
Im Sommer verbraucht man von der überschüssigen Energie erst mal selbst, der Rest geht ins Netz.
Damit wäre man im Notfall durchaus autark.