Bericht aus der Schweiz
In der Schweiz haben diesen Sommer diverse Feriendestinationen neue Besucherrekorde erleben dürfen. Es profitierten (und profitieren immer noch) vor allem ländliche Destinationen in den Bergen und generell in schöner Natur. Diverse Tourismusfachleute bestätigen, dass der Binnentourismus noch nie derart hoch war. Personen aus der französisch sprechenden Schweiz besuchen in hohen Zahlen Orte in der deutschsprachigen Schweiz sowie umgekehrt. Destinationen in den Bergen, die initial Panik verbreiteten, ab all den fehlenden Ausländern, sind überrascht, dass sie die Hotels mit fast ausschliesslich Schweizer Touristen voll kriegten.
Leiden tun und werden weiterhin städtische Destinationen, die vorwiegend von Business-Reisen bzw. als Messestandort lebten (Zürich, Basel etc.) oder welche sich vorwiegend bzw. ausschliesslich auf asiatische und arabische Touristen spezialisierten (Luzern, Interlaken etc.).
Ich selbst war dieses Jahr erstmals auf dem Jungfraujoch (Top of Europe), welches nun endlich nicht mehr von indischen, chinesischen und arabischen Pauschalreisenden überflutet wird.
Alles in allem sehe ich den Tourismus in der Schweiz auf gutem Weg. Es findet ein generelles Umdenken statt.
Probleme werden diverse andere Subbranchen des Tourismus haben, die sich vor allem auf Reisen von Schweizerinnen und Schweizer ins Ausland spezialisiert haben (Reisebüros etc.) sowie natürlich die Airline Swiss.
Grüsse
Realist
Anbei ein Artikel des Blicks, welcher einige Top- und Flop-Destinationen aufzählt https://www.blick.ch/wirtschaft/disentis-flims-und-die-appenzeller-jubeln-ueber-den-cor...