Normalisierung
Man konnte auch auf dem Cursus Publicus relativ Problem von Südgermanien nach Nordafrika reisen, entweder mit einer Kutsche oder zu Fuß über den Brenner und die Adria nach Alexandria oder über Dakien und Anatolien und Jerusalem, wie es ein gewisser Shaol, der nach jüdischer Tradition seinen Namen in Paulus latinisierte.
Danach normalisierte sich der Tourismus - und man konnte es eineinhalb Jahrtausende nicht mehr.
Die sogenannte "Normalisierung des Tourismus" ist, was aber diejenigen, die den Debitismus nicht verstanden haben, nicht verstehen, nichts anderes als ein, erstes, praktisch wirksames Anzeichen der Schwäche der USA. Weitere Anzeichen werden folgen.
Nochmal: Reisen von Europa über Asien nach Nordafrika waren problemlos möglich, solange die römiache Militärmacht die Reisesicherheit garantierte. Danach wurde es von Räubern und Piraten unterbunden.
Genau dasselbe sehen wir heute wieder. Reisen weltweit waren problemlos möglich, solange die USA (vorher die Royal Navy) international für die Sicherheit des Reisens einstanden. Können sie das nicht mehr, dann wird der internationale Tourismus verschwinden.
Natürlich würde China gerne diese Rolle übernehmen, schon alleine, um die Routen für seine Exportprodukte offenzuhalten; fraglich ist, ob man das zulassen wird.
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(Aus so einem Wägelchen hat wohl der Kikero seinen Kopf rausgestreckt. Das hätte er besser bleiben lassen.)
Gruß Mephistopheles