nochmals zum Verständnis

nereus, Mittwoch, 01.07.2020, 08:31 (vor 5 Tagen) @ Tempranillo378 Views

Hallo Tempranillo!

Mit rauhem Ton habe ich kein Problem, das vorweg.
Aber Textkritik sollte schon fundiert sein und nicht beliebig interpretierbar.

Dann wird an Stelle des Staates oder Landes auch von Nation gesprochen, einem Begriff der früher durchaus üblich war und synonym für Staat verstanden werden kann. Der Staat wird dann durchaus öfters noch erwähnt.

Wo ist das Staatsvolk?

Im Artikel 21 wird vom Willen des Volkes gesprochen, was nach damaligem Verständnis das Staatsvolk meinte. Wir können nicht Veränderungen des Zeitgeistes auf einen Text von vor über 70 Jahren umbrechen.

Artikel 8 Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Jeder heißt jeder, also auch jeder unter Rechtsbruch hereinmigrierte Türke, Kurde, Nordafrikaner und Neger.

Jeder Staatsbürger, das ergibt sich aus dem Kontext.
Und wenn ein Türke oder Neger deutscher Staatsbürger wurde, dann gilt das auch für ihn. Einen Rechtsbruch legitimiert das wiederum nicht.

1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande. > > Ich kann hier weder Staatszersetzung noch Familienauflösung erkennen.
Das gibt der Text nicht her, egal von welchem Gremium der Inhalt auch immer erdacht wurde.

Manno! Die Falle liegt im *jeder*! Also jeder der 7,5 Milliarden Erdbewohner hat das Recht, über Deine und meine Angelegenheiten mitzubestimmen und die Sozialkassen auszuschmarotzen.

Nein! Das interpretierst Du jetzt hinein, weil Du Dich von den aktuellen Gegebenheiten angewiderst fühlst und ich das auch nachvollziehen kann.
Aber das geforderte Recht zum Zugang öffentlicher Ämter in SEINEM LAND kann jetzt nicht einfach auf ein umfassendes Weltrecht, jeder kann irgendwo nach Gusto mitbestimmen, umgedeutet werden.

Ganz im Gegenteil!
Wenn dort steht .. Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

Welche Freiheit. Himmelherrgottnocheinmal, unter Berufung auf Reynoaurd habe ich schon zehn mal hier geschrieben, daß es sich um die DEMOKRATISCHEN RECHTE und FREIHEITEN handelt, also jene, uns wehrlos entrechten, erniedrigen, ausplündern und ausrotten zu lassen.

Das die Möglichkeit besteht und auch genutzt wird, diese Rechte zu unterlaufen und dennoch so zu tun, als sei alles bestens, wurde ja schon vor über 150 Jahren in den Gesprächen in der Unterwelt zwischen Machiavelli und Montesquieu eindrücklich geschildert.
Doch kann ich diesem Text und seinen Verfassern zunächst nicht vorwerfen, wenn diese Ideen später missbraucht werden

... dann darf auch eine Gates-Stiftung, eine WHO oder irgendeine hochgradige Freimaurer-Gilde daran nicht rütteln.

Du siehst doch, daß sie's können und die UNO hinter sich haben. Völlig konsistent und konsequent im übrigen.

Aber da kann doch der Text nix dafür!
Ich sagte ja bereits, wenn er als Feigenblatt formuliert wurde, dann kann man das sehr wohl kritisieren, nur halte ich das Ausformulieren von Rechten zunächst nicht für kritikwürdig. Rechte sollten allerdings auch mit Pflichten verbunden sein und da mangelt es in der Tat.

Dann darf auch ein Churchill, Roosevelt, Eisenhower und Truman keine Flächenbombardements veranstalten, keine Kriegsgefangenen auf freiem Feld zu hunderttausenden krepieren lassen und keine zwei Atombomben auf Zivilisten werfen, weil das ja gegen Haager Landkriegsordnung und Genfer Konvention verstößt.

Jaaaa!
Das waren alles Verbrechen bzw. Kriegsverbrechen.

Was soll man noch schreiben, wenn jemand damit ankommt und behauptet, das darf nicht sein, was nachweislich der Fall ist, sich die Mächtigen seit Jahrzehnten herausnehmen und von allen widerspruchslos akzeptiert wird?

Dann könnte man die Mächtigen an ihre eigenen Grundsätze erinnern und ihren beständigen Rechtsbruch. Der Text ist, wie er ist.
Es gibt auch Gesetze gegen Kindesmißbrauch und dennoch wird er regelmäßig vollzogen.
Sollen deswegen jetzt die Gesetze zu Gunsten von Kinderschändern geändert werden!

Schreib doch nächstesmal, es darf einfach nicht der Fall sein, daß ausgerechnet dann das Wetter schlecht ist, wenn Du Urlaub machst.

Das kommentiere ich jetzt besser nicht.

Mein Gott. Texte genau und unvoreingenommen zu lesen, auch zu fragen, was fehlt, nicht vorkommt, aber vorkommen müßte, und sie anschließend mit der WIRKLICHKEIT abzugleichen, nicht dem weltanschaulichen Mobiliar des eigenen Taka-Tuka-Landes, würde reichen.

Es war eine Erklärung allgemeiner Menschenrechte – nicht mehr und nicht weniger.
In den 10 Geboten stehen auch Dinge, die seit Menschengedenken nicht gehört und gelebt werden.
Sind deshalb diese Gebote zu kritisieren?
Nach welchem Rechtsverständnis sollen den Menschen überhaupt zusammen leben?
Hast Du bessere Vorschläge zu bieten? [[hae]]

Über Feigenblätter müssen wir nicht streiten, diesen Satz akzeptiere ich natürlich und bitte für den etwas rauheren Ton dieses Beitrags um Verständnis. Aber manchmal ist es nicht leicht, Ruhe und Fassung zu bewahren.

Solltest Du aber, weil Du dann wildes um sich schlagen durch Sachlichkeit ersetzt und mehr Leser auf Deine Seite ziehst als mit permanentem Auskotzen.

In einer weiteren Antwort schreibst Du: In der Menschenrechtserklärung von 1948 kommen autochthone Völker nicht mehr vor. Nur Ausländer, Migranten und Asylanten werden erwähnt, denen gewisse Rechte zustehen.

Ausländer und Migranten werden überhaupt nicht erwähnt und das Wort Asyl kommt einmal vor und zwar hier:
Artikel 14
1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Das ist klar und unmißverständlich.
Wer vor Krieg flüchtet, hat das Recht anderswo Schutz zu suchen.
Wer wegen Verbrechen flüchtet, hat das Recht nicht.

Erinnern wir uns auch daran, dass der ...piieeep...-ische Ilya Ehrenburg, letzlich unterstützt von diesem anderen berüchtigten Mann namens Churchill, das Ziel hatte, Deutschland dem Erdboden gleichzumachen und das gesamte deutsche Volk zu vernichten, es endgültig aus der Menschheit und der Geschichte auszulöschen - was damit viel weiter ging als die kriegerische Vergeltung gegen Hitler und die Regeln der Genfer Konvention erlaubten (die das Naziregime selbst unterzeichnet hat!).
Es gelang ihnen nicht, trotz der Tausenden von Bomben, die die Alliierten (- der Allianz, ein alttestamkentarischer Begriff) auf deutsche Städte warfen (wo Zivilisten dachten, dass der Krieg nur das Militär betreffen würde), und trotz der kurzen Sätze, die dieser ... Ilja Ehrenburg auf den Boden warf, um den Hass der Truppen zu schüren: "Tötet die Deutschen! Tötet sie alle!"

Wurden die Deutschen alle ermordet weil 1948 eine Menschenrechtskonvention verabschiedet wurde?
Oder sonnten sich eher die Verbrecher in einer falschen Sonne und schmückten sich mit fremden Federn?

Ilya Ehrenburg ... Churchill, das Ziel hatte, Deutschland dem Erdboden gleichzumachen und das gesamte deutsche Volk zu vernichten, es endgültig aus der Menschheit und der Geschichte auszulöschen - was damit viel weiter ging als die kriegerische Vergeltung gegen Hitler und die Regeln der Genfer Konvention erlaubten.

Dieses Vorhaben befand sich in nahtloser Übereinstimmung mit den Grundwerten der liberalkapitalistischen Demokratie und dem, was 1948 als UN-Menschenrechtsdeklaration veröffentlicht wurde.

Aus welcher Textstelle läßt sich das Niederhalten eines ganzen Volkes mit der Menschenrechtskonvention herleiten?
Wir drehen uns beständig im Kreis.

Thorah und Talmud enthalten das wahre, hinter unendlichen Lügen- und Phrasenvorhängen verborgene Gesetz der Demokratie und Menschenrechte.

Der Talmud redet an vielen Stellen Klartext gegenüber den Goyim und z.B. dem Missbrauch gegenüber nichtjüdischer Frauen und Mädchen.
Daher müßte schon dieses Werk wegen seines ausufernden Rassismus verboten werden.
Wird es aber nicht, weil dieser Makel mit viel Propaganda und seltsamer Gerichtsbarkeit geschützt wird.
Warum das so ist, wissen wir beide.

@Tempranillo, wir müssen hier nicht, für alle sichtbar, offen stehende Türen einrennen. [[motz]]

Ich kann auch nicht akzeptieren, das Rechte nur für Mächtige gelten und alles ohne Recht viel besser wäre.
Schon in unserem Alltag gibt es hunderte von Ge- und Verboten, die es sinnvoll erscheinen lassen, diese einzuhalten, z.B. an einer roten Ampel anzuhalten oder nicht den Bürger, der gerade durch meine Ausfahrt latscht einfach umzufahren.

Etwas mehr Abstraktionsfähigkeit darf ich von einem gelben Leser schon erwarten.
Das ändert wiederum nichts daran bestehende Zustände fundiert zu kritisieren.
Übrigens, wäre genau das nach Artikel 19 auch zu fordern.

mfG
nereus


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