Fantasie-Physik

BerndBorchert, Freitag, 07.12.2018, 12:51 (vor 2599 Tagen) @ Waldläufer5058 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 07.12.2018, 13:02

Der Physiker aus Heidenheim versucht ja, die Theorie von Khalezow "Atombombenexplosion 50 Meter im Granit unter dem WTC Turm" zu retten, indem er nicht von einer Explosion, sondern von einer länger anhaltenden (30 min?) Nuklearreaktion ausgeht.

Angenommen, es gab diese Bomben wirklich und sie waren weit genug im
Boden. Würde das nachweisbar sein?

Ich denke, Khalezow und der Deutsche mit seiner Variante scheitern einfach daran, dass praktisch keine Radioaktivität an Ground Zero gemessen wurde. Es dürften viele Profis (z.B. die Aufräumarbeiter und deren Chefs und Sicherheitsingenieure) und viele Privatleute nach 9/11 mit Geigernzählern in Süd New York gemessen haben, allein um sich selber zu schützen. Wenn es nur das Gerücht von Radioaktivität gegeben hätte, wären noch viele weitere private Messungen dazu gegekommen. D.h., es wäre rausgekommen.

Außerdem kommt es mir so vor, als wenn Khalezow und der Deutsche "Fantasie-Physik" betreiben, d.h. sie denken sich eine Fantasie-Erklärung aus und versuchen diese dann mit bestehender Physik zu begründen. Z.B. ein "Plasma", das durch eine Nukleareaktion erzeugt wird. Und das dann hochschießt und in Sekundenschnelle Stahl pulverisiert, etc. Keine Experimente dafür oder Verweise auf solche, und die Theorie dafür (ausreichend für mindestens einen, wenn nicht zwei oder drei Nobelpreise - wenn sie richtig wäre) zusammenfantasiert - das nenne ich "Fantasie-Physik".

Bernd Borchert


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