Man muß sicherlich differenzieren.
Hallo mabraton!
Es ist schon richtig, daß es von der Verfassung der Bäume abhängt, wie schnell sie brennen.
Ein ausgetrockneter Baum zundert viel schneller ab, als ein grüner Baum, der eher raucht oder glimmt.
Daher schlage ich den Weihnachtsbaum auch kurz vor Heiligabend und mache den Nadeltest (Versuch mit Kerzenflamme Nadelzweig zu entzünden), der bei frischen Bäumen immer negativ ausfällt.
So kann ich es mir leisten echte Kerzen zu verwenden.
2 oder gar 3 Wochen später sieht das schon anders aus. ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Dies würde ich bei einem am Markt gekauften Baum, der einige Wochen zuvor gefällt wurde, nicht riskieren.
Nichtsdestoweniger kommt bei Großbränden nahezu alles zu Fall, da die enorme Hitzeentwicklung über viele Stunden oder Tage auch dem grünen Baum nur temporär Schutz bietet.
Oder zog das Feuer in Santa Rosa in anderthalb Stunden über’s Land?
Das Phänomen der innen brennenden Bäume ist erklärbar.
Diese sind meistens verfault und haben Hohlräume, wo das Feuer Platz, trockenes Material und auch noch Zug wegen der Löcher findet.
Ebenso haben 2013 Zypressen in Spanien einem Feuer widerstanden, siehe hier:
Ende September besuchen rund 30 Experten aus dem gesamten Mittelmeerraum ein Waldbrandgebiet in der spanischen Provinz Valencia. Sie staunen nicht schlecht, denn mitten in dem 20 000 Hektar großen Gebiet, das an Filme über Endzeitkatastrophen erinnert, stoßen sie auf eine unversehrte Zypressenanpflanzung, so groß wie ein Fußballfeld.
http://www.fr.de/wissen/waldbraende-in-spanien-baeume-die-feuer-bremsen-a-759665
Trotzdem, bei 9/11 glühten PKW aus, die sich über 1 km weg vom WTC befanden.
Hätten da nicht auch die weg rennenden Menschen gegrillt werden müssen?
Und wie konnte das viele Papier unversehrt „überleben“?
Dazu würde ich gerne einmal einem Physiker lauschen.
mfG
nereus