Ah, Danke, guter Hinweis...
Das halte ich für kompletten Unsinn. Einen Laser zu zielen ist ein
Kinderspiel, dafür braucht man keine Peilsender. An Smart Meters gibt es
eine Menge zu kritisieren, aber dass die Dinger für diesen Zweck
missbraucht werden, glaube ich niemals.
Kommt mir auch eher unwahrscheinlich vor.
Was siehst du denn eigentlich als Energiequelle? Würde die Aufladung
durch ein Sonnensegel bei einem Satelliten ausreichen oder braucht man
da
was potenteres? Kann eine Drohne solche Energiemengen und Geräte
tragen
oder eher nicht? Mir fehlt da jegliches Gefühl für.
Sonnensegel haben Satelliten nicht.
Ja, hast recht, ich meinte die PV-Dinger. Mein Fehler.
Photovoltaik zu tun. Das ist ein Antriebskonzept für interstellare Reisen.
Und nein, die mikrigen paar kW aus den Solarpaneelen eines Satelliten
reichen dafür nicht.
Dachte ich mir, es sei denn man nimmt lange Aufladezyklen in Kauf oder dimensioniert sie entsprechend groß, was im Orbit aber auch nicht unproblematisch wäre. Aber du hast Recht, macht keinen Sinn, siehe unten.
Es wäre auch unsinnig, den Laser selbst im All zu stationieren, das macht
nur Probleme (Energieversorgung, Wartung, Abwärme usw.) und bringt nichts.
Ins All würde man nur die Spiegel bringen, um den Strahl ins Ziel zu
lenken.
Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen! Tatsächlich, das klingt realistischer. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Es gibt den Airborne Tactical Laser (ATL) der US Air Force (siehe
Wikipedia, Boeing YAL-1). Der ist in einen Jumbojet gebaut. Viel kleiner
wird es auch nicht. In eine Predator passt kein ausreichend
leistungsstarkes Lasersystem.
Gut zu wissen, kannte ich noch nicht. Scheint auch mit grün/blauen Licht zu operieren, zumindest suggeriert das Video das:
https://www.youtube.com/watch?v=xYH_-XJ0dpY
"U.S. Air Force testing lasers on fighter jets"
Eine Wellenlängenangabe finde ich spontan nicht, bei Wikipedia schreiben sie allerdings was von Infrarot:
https://en.wikipedia.org/wiki/Airborne_Laser#Development
Meine Meinung nach käme am ehesten ein bodengestützter chemischer oder
Festkörperlaser in Frage (der von irgendwelchen Spiegeln "am Himmel" ins
Ziel gelenkt wird, Drohne, Hubschrauber, Satellit, you name it). Das
Pentagon wollte weg von chemischen Lasern (wie der Tactical High Energy
Laser) und hin zu "regenerierbaren" Lasern wie diodengepumpten
Alkali-Lasern. Keine Ahnung, wie weit das gediehen ist.
Ebenfalls ein interessanter Hinweis. Was hat es mit der Farbe/Frequenz eigentlich auf sich? Ich dachte man kann daraus irgendwas schlußfolgern, aber scheinbar gibt es die mittlerweile in allen denkbaren Farben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Lasertypen
Wo sind die Nach- und Vorteile, wenn das Ziel die Übertragung maximaler Energiemengen ist? Aus dem Bauch heraus, würde ich eine Farbe wählen, die noch im sichtbaren Bereich liegt (damit sie nicht durchdringt) und die trotzdem eine hohe Frequenz hat. Ist das logisch?
Pläne für orbitale Laserverteidigung gab es aber ja schon zu Reagans
Zeiten. Trumps Wiederbelebung des USSPACECOM könnte ein Hinweis dafür
sein, dass diese Technologie inzwischen einsatzfähig ist.
Ja. Bedenklich.