Zum verantwortlichen und intelligenten Umgang mit Risiken

BerndBorchert, Samstag, 18.04.2026, 17:44 (vor 4 Tagen) @ neptun370 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 18.04.2026, 18:02

Hallo Bernd,

[ ... ] hätten die Verantwortlichen die Mondlandung durchführen lassen [ ... ] ?

ja, hätten sie!

Das bezweifle ich. Stell Dir vor, es gäbe z.B. eine Bruchlandung der Fähre auf dem Mond, weil man - wegen fehlender unbemannter Fähren-Tests - falsche Annahmen über die Mondoberfläche im Zusammenspiel mit den Kräften des Triebwerks hatte. Die Beine der Fähre sind gebrochen, es gibt kein Zurück und die beiden Astronauten werden dort in den nächsten Tagen sterben, wahrscheinlich an Sauerstoffmangel. Und die ganze Menschheit schaut der Katastrophe zu.

Da wird es erstmal keine weiteren Mondfahrten geben. Und vielleicht nie wieder, es sei denn, man testet erstmal alles unbemannt durch.

Nochmal die Entscheidungssituation vor Apollo 11:

  • A) man kann die Mondlandung nicht mehr absagen
  • B) man weiß, dass man - vor allem wegen der ungetesteten Fähre - ein hohes Risiko hat, dass fatal etwas schiefgeht
  • C) es gibt die Möglichkeit, die Mondlandung zu faken, und man weiß, dass das Risiko, dass das auffliegt, kleiner ist als das in B)

Für was wird man sich entscheiden, wenn man mit Verantwortung UND Verstand an die Sache rangeht?

Bernd Borchert

Nochmal das Foto von der Fähre. Wenn die Beine des Gestells gebrochen sind oder die Fähre mit verbogenem Gestell schief auf der Mondoberfläche liegt, gibt es kein Zurück. Und Bruchlandung ist nur eines von vielen fatalen Risiken im Zusammenhang mit der Fähre, siehe weiter oben im thread.

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