Zum verantwortlichen Umgang mit Risiken
Zu dem LLTV, das auf der Erde getestet wurde: siehe https://youtu.be/lRBVJofGQyE?t=1391
- Das Triebwerk war ein Düsenflugzeugtriebwerk, oder? das stößt Luft nach hinten und erzeugt so den Schub. Das ist also eine ganz andere Technologie als ein Raketentriebwerk, das den Stoff zum Rückstoßen mit sich führen muss.
- Wo waren in dem LLTV die Steuerdüsen? ich seh da keine.
- das Triebwerk richtet sich offenbar nach unten aus (Cardano-Aufhängung). Hatte die Mondlandefähre das auch? Wenn ja, hat das nicht gestört, z.B. bei der seitlichen Beschleunigung auf 2000 km/h?
Es sagt klipp und klar, daß es N2/O2 (Luft) vs. Vakuum war und 1/6g vs. g auf der Erde. Untested. Train. Take the risk.
- "Train" versteh ich nicht: auf der wirklichen Mondlandefähre, die eine ganz andere Konstruktion war, hat er ja kein einziges Mal trainiert.
- "Take the risk": Es ging ja nicht um das persönliche Risiko von Armstrong und seinem Kameraden, sondern um das Risiko, dass die ganze Mission an dieser ungetesteten und untrainierten Mondlandefähre scheitert.
Frage an Dich: Wenn das Risiko auf sagen wir mal 20% abgeschätzt worden wäre, dass etwas mit der ungetesteten Fähre fatal schief geht (Überschlagen, Bruchlandung, Teilsystemausfälle, etc.) plus 5% dass was anderes bei der Mission fatal schief geht, hätten die Verantwortlichen die Mondlandung durchführen lassen mit dem Risiko, die USA vor der ganzen zuschauenden Menschheit für immer zu blamieren?
(ich selber würde übrigens das Risiko auf 99% schätzen, dass allein mit der Fähre was schief gegangen wäre - das ist meine Erfahrung mit ungetesteten Systemen)
Und denkst Du immer noch daß alles fake war?
klar.
Wozu 6 (!) Mondlandungen, alle diese Tests, alle diese Dinge, nur um etwas zu faken?
Die Amerikaner konnten ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zurück, ca. 1967: sie hatten sich schon zu weit aus dem Fenster gelehnt. Und als sie feststellten, dass es ein zu großes Risiko gibt, dass etwas fatal schief geht (z.B. weil man die Fähre nicht auf der Erde testen konnte und im Weltall auch kaum Gelegenheit dazu hatte. Plus zusätzliche, ihnen bekannte Risiken), haben sie verantwortlicherweise beschlossen, die Mondlandung zu faken.
Bernd Borchert