Ich war nah dran zu akzeptieren, dass zumindest theoretisch die Fähre zur Rakete hoch konnte. Aber dann ...

BerndBorchert, Sonntag, 05.04.2026, 16:07 (vor 2 Tagen) @ DT1018 Views
bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 05.04.2026, 16:47

Zunächst noch mit meinen eigenen Worten die Ergänzung zur KI-Erklärung, dass die Fähre gegen Überschlagen geschützt war: nämlich durch Sensoren für Drehung (Gyrometer), die eine Mini-Schwankung dem Computersystem melden, das dann in Mikrosekundenschnelle die entsprechenden Steuerdüsen zum Gegensteuern gegen die Schwankung in Gang setzte. Ob dieses in-Gang-Setzen wirklich schnell genug ging (muss so eine Düse nicht erstmal anlaufen?) und ob die kleinen Steuerdüsen kräftig genug waren im Vergleich zum Haupttríebwerk - diese Zweifel seien jetzt vorerst mal egal.

Denn ich habe folgendes gelesen: Die Fähre und insbesondere dieses Steuerungssystem gegen Überschlagen war nie getestet worden!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Mondlandef%C3%A4hre

  • Da die Mondlandefähre im Schwerefeld des Mondes arbeiten musste, war es nicht möglich, die Flugeigenschaften des LM auf der Erde richtig zu testen. Änderungen am LM dahingehend, ein Schwebetriebwerk einzubauen, stellten sich als zwecklos heraus. Auch Tests mit an Helikoptern aufgehängten Landern brachten keine verwertbaren Ergebnisse. Schließlich versuchte man, die Mondgravitation nachzubilden, indem speziell dafür gebauten Lande-Trainingsgeräten, den LLTVs, mittels zusätzlicher Triebwerke ein Auftrieb gegeben wurde. Da sich Auftrieb und Steuerdüsen aber gegenseitig beeinflussten, waren die LLTVs wenig stabil, und es kam zu mehreren Abstürzen, wobei sich die Piloten, darunter Neil Armstrong, mit dem Schleudersitz retten konnten.

Weil die Gravitation auf der Erde stärker ist und die Luft stört, konnte man die Fähre nicht testen!!

Die haben die Astronauten die Fähre fahren lassen ohne sie vorher zu testen??

Bei allen technischen Projekten heißt es: testen, testen, testen. Das kann ich von den zig Software-Projekten, an denen ich beteiligt war, nur bestätigen: es funktioniert nie etwas beim ersten Versuch, man kann froh sein, wenn es nach 20 Runden testen und dann korrigieren+verbessern rund läuft.

Die Fähre nicht getestet - das kann nicht wahr sein!!

Also muss der ganze Teil des Mondlandungsprojekts, was die Fähre benutzt, ein fake sein. Das heißt, es war noch nie ein Mensch auf dem Mond!

Bernd Borchert


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung