Nachtrag (dein Text geht ja noch weiter)

Mephistopheles, Datschiburg, Montag, 23.01.2023, 18:15 (vor 7 Tagen) @ Steppke1011 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 23.01.2023, 18:20

Desweiteren gibt es hier bei uns keine freien Wohnungen mehr (und wir leben nicht in einer Großstadt). Wird bei uns eine Wohnung frei, müssen wir nicht mal inserieren. Die Neuinteressenten kommen schon von ganz alleine (Buschfunk).

Und diese Situation hat man ja fast bundesweit. Wohnungsmangel + starke Zuwanderung.

Wie will die Politik dieses Problem lösen?

Sie wird diejenigen, die auf dem freien Wohnungsmarkt keine Wohnung finden, einquartieren bei denjenigen, die eine für ihren Bedarf nach Meinung der Politik zu große Wohnung haben. Insbesondere alleinstehende ältere Menschen.
Darum auch das Geheier um die Grundsteuer.

Zeltstädte bauen oder an der Zinsschraube drehen (lassen) und auch weitere Hürden, die den Neubau unrentabel machen, abschaffen?

Ich tippe mal auf Zweiteres.

Nie und nimmer.

Wir verkaufen unsere Immo jedenfalls nicht. Meiner Meinung nach werden wir in spätestens 2 Jahren wieder Hypothekzinsen zw. 1% und 2% sehen.

Das mag sein, dass die EZB den Zinssatz wieder auf 1-2% drückt, trotzdem wirst du keine Hypothek unter 5-7%, eher mehr, bekommen, weil:

Dafür wird der ökonomische Zwang sorgen (Überschuldung, Zombieunternehmen, Wohnungsmangel, mögliche neue Bankenkrise (faule Kredite), wieder möglicher Zusammenbruch des Interbankenhandels usw.).

Wir müssen jetzt "nur" ein Jahr irgendwie überbrücken,

In einem Jahr wirst du keine Anschlußfinanzierung zu den aktuellen Zinsen mehr bekommen. Du wirst dich 10 Jahre lang schwarzärgern.

damit wir nicht 10 Jahre lang zu den aktuellen Zinsen anschlußfinanzieren müssen. Alleine 1% Zinsunterschied ergibt über 10 Jahre (hochgerechnet) eine riesige Summe ... und man wird sich schwarzärgern, jeden Tag aufs Neue.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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