Wer hat dem Waldschrat im Video das Wohnen im Außenbereich erlaubt?
https://www.youtube.com/watch?v=0JFBmM7sxCg
Da bin ich mal gespannt, wie das kleine Plapperlenchen und ihre Potsdamer Klientel so leben will ohne ihren Latte Macchiato im "süßen kleinen Cafe um die Ecke".
Ein paar hier im Gelben leben ja schon so ähnlich oder nicht so weit weg davon, zT im Hessischen Bergland oder in der Zone.
War da nicht auch unser Albatros in Lothringen?
Danke für das Video. Zeitgenossen gibts ... Ich meine auch die bekannte Dame in leitender Funktion bei der TAZ (WIrtschaftspolitik!?), deren Vortrags-Video ich nochmal empfehle, Auszug meine stichpunktartigen Inhaltswidergabe der Rede dieser Dame:
Man könnte denken, unsere Elliten sind verrückt geworden.
Ganz im Ernst: Wie kriegt der Typ es hin, dass er seinen Festnetzanschluss behält, obwohl seine Behausung nicht die Wärmedämmvoschriften usw. erfüllt?
Erinnere schwach einen Fall hier, als eine Familie nach jahrzehntelangem Wohnen im außenbereich von Amts wegen herausgeklagt und die Wohnanlage zurückgebaut wurde, von wesentlich besserer Qualität als das im Video.
Er wird für seine Piesel-Quelle im Wald bewundert? So rein und natürlich
Ich fand mal im Bauaktenarchiv Magdeburgs einen Vorgang, Nachbargrundstück betreffend, da wohnte eine Familie mit Kindern und den Hühnern in einer Bretterbude, einziges festes Bauwerk ware die "gemauerte Kochgrude" so der Reichs-Beamte. Das setzte dann eine oder zwei Reichsmark Strafe, weil sie keinen Hygienenachweis für das "Wasser aus dem Brunnen von Nachbars" Garten hatten was sie alle soffen, einschl. Hühnern.
Auf der Rückseite eines Quittungsdrucks dann mit Bleistift, denke 1948, jedenfalls kurz nach dem Krieg, lauter Ausgebombte dort, die nächste Kontrolle, nochmal Strafzahlung aus demselben Grund. War ja nie ein Wohngebiet, wegen des Wassers (Qualmwasser, Ziegenwiese).
Ich schrieb hier mal von der Russlanddeutschen, die empört war ("alles Faschisten"), weil sie im Schrebergarten (schön billiges Land, warum wohl?) sich ein Eigenheim bauten und der Maurer umgehend gestoppt wurde, weil das in Deutschland so garnicht ginge (sie darauf zu mir "alles Faschisten" hier in Deutschland).
Also, nochmal, wie stellt man das an, sich im Wald ein Haus zu bauen und von den Behörden da drin geduldet zu werden? Mit einer Deckenhöhe unter 2,4 m? Als Obdachloser, ohne ladefähige Anschrift?
H.