Always look the bright side of life - Nicht verzweifeln, sondern die Situation nutzen
Ich habe ja letztens das Auswandern als Verrat an den Ahnen bezeichnet. Vielleicht habe ich da doch vorschnell geurteilt. Wenn denn die Mehrheit meiner Landsleute sowas wie Zwangseinweisungen von fremden Leuten zulassen würde und nicht gegen eine Regierung, die sowas beschließt, aufbegehrt, dann würde auch ich heute meine Koffer packen und aus dem Lande verschwinden. Denn dann wäre das Band zwischen mir und meinen Landsleuten endgültig zerschnitten. Wenn man das eigene Zuhause nicht mehr sein eigen nennen kann, dann hat auch jeglicher Patriotismus seine Grundlage verloren.
Hallo Plancius,
wie schon mal erwähnt, kann man sich auch entscheiden, den Untergang aus der Ferne zu verfolgen und danach zum Wiederaufbau zurückzukehren.
Wer zum Beispiel ein altes Bauernhaus mit 300 qm Wohnfläche hat, kann sich doch mit Freude 15 Personen vom Staat einquartieren lassen, sogar noch seine eigenen Zimmer anbieten, und sich aus dem Staube machen. Wenn sich der Staat dafür mit einer bescheidenen Entschädigung von 400 Euro pro Person pro Monat erkenntlich zeigt, kann er an schönen Orten das Leben genießen und der Dinge harren.
Vielleicht führt der Staat in seiner Großzügigkeit auch noch ein paar Modernisierungen an dem Haus durch. Siehe Überschrift: Immer die positive Seite sehen.
Geht zwar nicht für jeden, aber für manche bestimmt.
MFG
Ankawor
PS: Ich kenne Leute, die sich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs finanziell saniert haben, indem sie Mitgefühl zeigten und für die Neubürger ihre Scheunen usw. opferten und ausbauten, obwohl ich nicht weiß, ob sich der Staat dafür erkenntlich gezeigt hat.