Patriotismus ist ein relativ neues Narrativ.
Ich habe ja letztens das Auswandern als Verrat an den Ahnen bezeichnet. Vielleicht habe ich da doch vorschnell geurteilt. Wenn denn die Mehrheit meiner Landsleute sowas wie Zwangseinweisungen von fremden Leuten zulassen würde und nicht gegen eine Regierung, die sowas beschließt, aufbegehrt, dann würde auch ich heute meine Koffer packen und aus dem Lande verschwinden. Denn dann wäre das Band zwischen mir und meinen Landsleuten endgültig zerschnitten. Wenn man das eigene Zuhause nicht mehr sein eigen nennen kann, dann hat auch jeglicher Patriotismus seine Grundlage verloren.
Es gibt ihn in heutiger Form erst seit 250 Jahren. Davor gab es Lehenstreue und die Solidarität in der Familie, Sippe und Stammm. Letztere sind als Struktur praktisch zerschlagen, was den heutigen Verirrungen erst Raum gibt.
Grüße
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