Home-Office wird teuer für den Vermieter, preiswert für den Arbeitgeber

Manuel H., Sonntag, 09.10.2022, 09:47 (vor 1231 Tagen) @ Dieter1661 Views

In der Konsequenz bedeutet das: Hat der Vermieter das Haus voller Arbeitsloser oder Rentner, die den ganzen
Tag in der Wohnung hocken, oder weibl. Mieterinnen, die ein höheres Wärmebedürfnis haben als männliche, dann liegt der Verbrauch höher pro qm Wohnfläche als bei Mietern, die z.B. kaum zuhause sind.
Infolgedessen zahlt der Vermieter bei der 1. Gruppe prozentual einen höheren Co2-Steuerbeitrag - eine Progression, die mit dem Heizverhalten der Mieter abhängt.

Nun, den Effekt hast Du auch beim sehr gutverdienenden Mieter, dessen Chef, um seine Heizkosten zu senken, Home-Office verfügt. :-)

Am besten nur noch an kinderlose Handelsvertreter vermieten, die ständig auf Reisen sind und die Wohnung nur während ihres Urlaubs nutzen.

Oder alternativ sich durchrechnen, was man löhnen muß, um in eine begehrtere Energie-Klasse zu kommen? In vielen Ländern reicht dafür ein kleines Kuvert, das man dem zertifizierenden Gutachter aushändigt. :-)

Vielleicht gibt es auch Maßnahmen, die die Energie-Klasse verbessern, aber nicht mit untauglichen Fassaden-Dämmungen die Wohnung in ein Schimmelparadies verwandelt.

Wie geht eigentlich die Aufteilung der CO2-Steuer, wenn der Mieter über eine Gasetagen-Heizung verfügt oder mit dem Kachelofen heizt? Muß dann der Mieter die Abrechnung der CO2-Steuer per Hand ausrechnen und dem Vermieter eine Rechnung für dessen Anteil schicken?


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