So, und damit verabschiede ich mich aus diesem Thread wieder

LePenseur ⌂, Donnerstag, 01.09.2022, 11:01 (vor 1267 Tagen) @ Manuel H.2483 Views
bearbeitet von LePenseur, Donnerstag, 01.09.2022, 11:41

Geschätzte Foristen dieses Threads,

da mein Interesse daran, ob katholische Dogmatik ganz, ganz pöhse und "unchristlich" ist, oder doch das Beste seit der Erfindung des Feuermachens durch unsere geniale Halbaffenvorfahren, einigermaßen begrenzt ist, klinke ich mich sine ira et studio aus diesem Thread aus. Ich sage das ganz explizit, weil ich mir nicht vorwerfen lassen möchte, als "beleidigte Leberwurst" (um mal ein besonderes Diplomaten.loch zu zitieren [[zwinker]]) rauszugehen. Absit longe [[zwinker]] ! Wen immer es interessiert, ob die Bibel "rechthat" und was man aus ihr "wirklich" entnehmen kann, der möge wacker weiterdiskutieren — nur: mich interessiert es nicht besonders.

Ich habe nur eine gewisse Allergie gegen falsche (wenn auch populäre!) Darstellungen, und wenn ich von einer Sache was verstehe (und das ist bei christlicher wie auch manch nichtchristlicher Theologie bei mir, wenigstens für einen "Laien", durchaus der Fall und resultiert aus meiner jahrzehntelangen Befassung mit vergleichender Religionswissenschaft), dann stören mich solche Fehldarstellungen eben und ich versuche sie zu korrigieren.

Es ist jedoch keineswegs mein Interesse, hier etwa Leute zum Katholizismus zu "bekehren" (als selbst Ausgetretener wäre das ja auch ziemlich schräg!), oder gar Kontroverstheologie contra hæresiam zu betreiben. Wer sich schon mal auf meinem Blog umgesehen hat, der wird festgestellt haben, daß ich dort (zwar nur als Nebengegenstand, aber doch) ein Reihe (z.B.) unitarischer und gnostischer Geistlicher zu Wort kommen ließ (z.B. hier oder hier), nicht weil ich das "glaube", sondern weil ich's interessant finde. Aber bisweilen halt auch tridentinische Messen von Piusbrüdern, oder anglikanische High-Church-Gottesdienste. Ich bin das recht "divers" [[zwinker]] ...

Hickhack über "Grundsätze christlicher Dogmatik" (was ich übrigens nicht schrieb, sondern "Grundkenntnisse der ...", was doch was anderes ist!) finde ich hingegen weit weniger interessant — und angeblich ernst gemeinte Überlegungen, ob Maria nicht ein parthenogenetisch zeugender & gebärender Zwitter gewesen sein könnte (was dann Christi Jungsfrauengeburt "erklären" würde), halte ich für, gelinde gesagt, ebenso schräg wie geschmacklos.

Jedenfalls beteilige ich mich an sowas nicht weiter. Wer Legenden und mythische Archetypen "rational" zu erklären versucht, gleicht dem Mann, der auf seiner Armbrust ein Zielfernrohr befestigt um genauer sehen zu können, wie weit er danebengeschossen hat. Sorry, none of my interest ...

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LePenseur


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