Von Einem, der auszog, Gerechtigkeit zu lernen

D-Marker, Rostock (MV), Mittwoch, 31.08.2022, 08:56 (vor 1269 Tagen) @ Herzdame3719 Views
bearbeitet von D-Marker, Mittwoch, 31.08.2022, 09:11

Ja, mein(e) Freund(in), daran habe ich mich lange versucht.
Aber es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden. Im Himmel vlt. ...


Als ich z.B. bei Versicherungen tätig war (1990), gab es einen Streit bei den Handwerkergewerben (hauptsächlich Bäcker und Fleischer), ob der Fußboden (mit Fliesen) glatt sein muss oder geriffelt.

Selbst im Ordnungsamt war man sich nicht einig.

Die Hygiene sagte: Glatt, wegen Sauberkeit und Ordnung.
Arbeitsschutz sagte: Geriffelt, wegen Rutschgefahr.

Austragen kann das dann der Handwerker (Ordnungsgelder), welche Behörde sich später durchsetzt, steht in den Sternen.

Ja, die Vorschriften sind schon so gemacht, dass Du nicht alle einhalten kannst.
Damit bist Du dem Wohlwollen der Politik ausgesetzt, was wohl Ziel der Übung ist.

Ein alter Kompaniechef bei der Armee hat mal gesagt (in Abwandlung eines Spruches von Marx):

„Der Kompaniechef hat nichts zu verlieren als seine Planstelle.“

Nach weiteren Sätzen bemerkte er:

„Und die will keiner haben.“

Und so verhält es sich mit Deiner Aussage zu "Zahle ich Grundsteuer für ein Wohngrundstück, muss ich dort auch wohnen dürfen".

Die Steuererhebung nach Steuerrecht einerseits hat nichts mit dem Wohnrecht nach der Bundeskleingartenverordung zu tun.


Merke:

Du sollst der Politik folgen, sonst Ärger.

LG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM


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