Lohnsteigerungen nicht vergessen
Dazumal waren Lohnsteigerungen der Regelfall.
Bei Arbeitsplatzwechsel weit über der Inflationsrate.
Dies als wirklicher Wohlstand kann, nein muss man dazurechnen.
Seit Agenda 2010 und irgendwie auch schon seit Euro sind die Lohnentwicklungen derart stagnierend, dass faktisch alle Nachbarländer heute bereits ein DEUTLICH höheres Lohnniveau haben.
Das hatten sie in den 70ern nicht!
Problem ist, dass wir durch die Verwischung im Langzeitgedächtnis uns da irgendwie daran gewöhnen.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Und genau deshalb muss man daran erinnern.
Selbst die DDR hatte in den 60ern einen höheren Lebensstandart als das Teilwiedervereinigte Besatzungsgebiet heute.
Wie mir berichtet wurde, haben sich bei Vielen Fluchtabsichten bereits vor der Mauer 1961 wieder erledigt, weil sich ein höherer Wohlstand IM OSTEN unter dem Sachsen Ulbricht abzeichnete!
Das ging erst konkret mit dem Saarländer Honecker den Bach runter!
Also, wie arm sind wir denn, wenn wir die DDR schon als wohlständiger betrachten?
Man muss sich verinnerlichen, dass die Subventionen innerhalb der DDR auf
- Grundnahrungsmittel
- Gesundheitsversorgung
- Miete
- Mietnebenkosten
- Energie
- ÖPNV
- URLAUB (!!!) (FDGB)
- Versicherungen
- Grundbedarfsartikel
- Kinderbetreuung
- Bildung
netto eine nahezu oder faktische Verdoppelung des eigentlichen Lohns bedeuteten!
Allein die Miete.
Es war immer teurer, sich ein Haus zu nehmen - die Billigkeit der Miete war unschlagbar!
Mir sind 3-Zimmer Wohnungen von 25,00 DDR Mark (Kalt) bekannt!
In Relation zum heutigen Durchschnittslohn wäre das eine Nettokaltmiete von
82,00 Euro
oder warm, locker unter
100,00 Euro!
Die DDR war kein Hygiene - Terrorstaat!
Die Unfreiheit dazumal war im Vergleich was heute abgeht
EIN KLACKS!
Dies war diversen tiefsinnigen Wortmeldungen zufolge auch der eigentliche Grund, die DDR 1989 "abzuschaffen" - weil das hinterher (heute) bei einer weiterhin existierenden DDR UNMÖGLICH gewesen wäre!
Ralf Prengel
"Plünderlandverschwörung"
Nochmal ziehe ich meinen Hut vor dieser Weissagung!
Und beim generellen Vergleich "Eigentum/Miete" wird geflissentlich gerne mal die Bildung von
RÜCKLAGEN
für den Erhalt respektiver der Bewohnbarkeit der Bausubstanz vergessen.
Da müssen heute leicht
250,00 Euro p.m.
für ein hundsgewöhnliches EFH einkalkuliert werden - nicht zuletzt oder konkret wegen des Erneuerbare Energien Gesetzes!
Die bekamen Sozialmietbewohner (alle 4 jahre Tapete etc.) auch noch obendrauf!
Tja und wer will, kann auch gleich noch mit noch früher vergleichen.
Hausbau 1936 für junge Familien
10.000 RM neuester Standard (Reichskredit, zinsfrei)
1. Kind 2.500 RM Erlass
2. Kind 2.500
3. Kind 2.500
4. Kind 2.500
fertig.
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"...nein, wer NICHT kämpfen will, der fällt genauso!"
(Zur Erklärung, man "fällt" im Krieg, ohne Krieg hieße es man stirbt!)