Ach Erich. (mT)
Wer ein Haus gebaut hatte, der gab jede Mark (oder bei Euch Schilling) in die Rückzahlung des Kredits und in die Sondertilgung.
Da war nicht viel mit "aufs Sparbuch legen".
8% Zinsen aufs "Sparbuch" gabs nie, vielleicht ein Zuwachssparen über 4 oder mehr Jahre festgelegt, im letzten Jahr.
Ich habe früher viel mit Bundesschatzbriefen gearbeitet, es gab Anfang der 1990er als die BRD sich bei ihren Steuerzahlern verschulden mußte für den Aufbau Ost einmal eine Serie (ich glaube 1993) von 7.5-9% über 7 Jahre. Nach ein paar Jahren hat Theo Waigel dann die Zinsabschlagssteuer eingeführt und 25% vom Versprochenen abgeknapst.
Wir reden beim Zins-Zuwachssparen auf dem Sparbuch etc. eher von max 4-5%.
Das bekommst Du locker aber auch mit guten Dividendenwerten wie Altria, KraftHeinz, Exxon, etc., und nicht zu vergessen die massiven Zuwächse bei Allerweltsaktien wie Apple oder Amazon oder auch den Techs wie Microsoft oder AMD. Oder auch den Kryptos So etwas war in den 1970ern für Otto Normalverbraucher nicht möglich, und wenn dann nur mit massiven Gebühren. Man kaufte 1x Aktien und die lagen dann jahrelang im Depot. Bei uns sind das immer noch Mercedes-Aktien, die schon etliche Male umbenannt wurden sowie Südzucker-Aktien. Seit ca 1996/97 gibt es die Möglichkeit des Aktienhandels dank der Online Broker günstig für jedermann. Auch für Schüler und Studenten. So ist es schon in jungen Jahren möglich, ein ganz ordentliches Vermögen aufzubauen.
PS: Das "alle paar Jahre ein neues Auto" war auch nötig, weil viele der Kisten nach 4-5 Jahren schon ordentlich Rost hatten oder reperaturanfällig waren. 300000 km ohne größere Probleme und 10-15 Jahre Lebensdauer ohne viel Ärger und ohne ein bißchen Rost wie in einem Audi TDI wie heute gab es damals noch nicht mal bei einem Benz. Da waren die Moteren durchaus langlebig, aber auch da: der Rost...