Von der moralischen Verwahrlosung

Mephistopheles, Datschiburg, Dienstag, 23.11.2021, 16:32 (vor 11 Tagen) @ Oblomow468 Views
bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 23.11.2021, 16:47

Ich halte Danisch für integer, kann mir deshalb nicht sein Schweigen erklären.

Der sicherste Weg, das einer, dem man Geld geliehen hat, sich an einen erinnert, ist, wenn er wieder Geld braucht. Kann man auch im übertragenen Sinne verstehen.
Es gibt auch eine geistige Leihe, dass einer Geist verleiht an die, die dessen bedürftig sind, also die Armen im Geiste.
Also:
Der sicherste Weg, dass einer, dem man Geist verliehen hat, sich an einen erinnert, besteht darin, wenn er wieder Geist braucht.

Da wird der Rechtsstaat zerlegt und nichts passiert.

Kann ich beim besten Willen niht erkennen. Ich erkenne im debitistischen Sinn sogar die ernsthafte Bemühung, zu verhindern, dass wir mit diesem scharzen Schwan, der keine weitere Verlängerung des debitistischen Kettenbriefes zulassen wird, ... alle gemeinsam über die Seneca-Klippe [schwimmen], womit der Rechtsstaat seine Ende findet.
(Was aber niht bedeutet, dass nicht durch genau siese Maßnahmen, die verhindern sollen, dass der Rechtsstaat auf Nimmerwiedersehen verschwindet, genau dieses bewirkt wird. Das nennt man dann Collateralschaden.)

Möglich, dass er denkt, dass er schon immer darauf hingewiesen hat. Doch warum 'versagt' Hadmut Danisch.
Nicht, dass ich mir etwas erwarten würde, denn ich halte wie Danisch den Zug für abgefahren. Dennoch, warum 'versagt' Hadmut Danisch.

Ich kann kein Versagen erkennen.

Wenn er das nicht realisiert, was sich hier abspielt, wie soll das dann der Normale das realisieren. Warum also 'versagt' Hadmut Danisch. Irgendwas ist daran faul.

Jawohl: Die mit einer geistigen Leihe beliehnen sind faul.

Es ist moralisch verwahrlost, wenn man mit Geist beliehen wurde, imer noch mehr Geist zu erwarten, statt einmal seinen eigenen Geist zur Anwendung zu bringen.


O.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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