Es geht nicht ums Heizen, sondern um die Abgase. Da wir keine Mongolen sind, heizen wir nicht in geschlossenen Räumen (Jurten).
Also für Luftaustausch muss man schon sorgen. Regelmäßig Lüften sollte man ja selbst bei Zentralheizungen. Falls es "länger" dauern sollte, werden die Leute eh beginnen, irgendwelche "Feuerchen" zu machen..... wenn s gut geht im Kochtopf und wenn s schlecht geht auf dem Boden.
Aber natürlich.... Gestank und Sonstiges im Hinterkopf behalten.
Das war meine erste Aktion, als ich die Wohnung mietete: Ich habe den Ölofen der Vormieterin rausgeschmissen.
Hast du auch eine Erklärung dafür, wie die vielen Menschen, die nach dem Krieg mit Petroleumöfen geheizt haben, das überlebt haben????
Dadurch, dass sie nicht mit Petroleumöfen geheizt haben, sondern mit Braun- oder Steinkohle.
Da waren die Petroleumöfen im Dauerbetrieb und Warnmelder hatten die vmtl. auch noch nicht.
Waren sie nicht, weil Rommel die Schlacht von El Alamein verloren hatte. Deswegen hatte man in Deutschland kein Petroleum, sondern musste weiter mit Kohle oder Holz heizen.
Würde mich in der Tat interessieren.
Im übrigen gilt das auch für viele Franzosen, die mit diesem Zeugs heizen. Deshalb ist das dort auch so billig.
Heizen die nicht mit Atomstrom?
Ist halt inzwischen weitestgehend unbekannt in Deutschland.
Die guten Petroleumöfen stammen übrigens aus Japan. Das wird ja wohl einen Grund haben. Nur für den Export werden die das nicht herstellen.
Es geht nicht ums Heizen, sondern um die Abgase. Abgase sind zum Atmen nicht geeignet. Das ist Chemis. Wenn es brennt, dann wird die Luft erhitzt. Dadurch verringert sich das spezifische Gewicht, die erhitzten Agase steigen nach oben. Das ist Physik. Der Kamin ist eine geniale Erfindung, der den Abgasen den Abzug ermöglicht. Darum Feuer in der geschlossenen Räumen nur, wenn gewährleistet ist, dass die Abgase abzehen können. Das ist alles.
Gruß Mephistopheles