oT Notheizungsmöglichkeiten und Kosten pro kWh im Falle von Brownouts......

Olivia, Sonntag, 14.11.2021, 12:12 (vor 1529 Tagen)6078 Views
bearbeitet von Olivia, Sonntag, 14.11.2021, 12:17

Vielleicht ganz interessant, sich einmal zu überlegen, welche Kosten in Bezug auf den Heizwert bei einer "Not-Heizung" im Falle eines Brownouts anfallen würden.

Ich gehe jetzt von "Notheizungen" aus, die auch in Wohnungen und Häusern ohne Kamin genutzt werden können. In diesem Bereich werden 3 Heizmethoden mit nachstehend aufgeführten circa Anschaffungskosten angeboten:

1. Camping-Gas-Heizungen, klein (ca. 50-100 Euro) mit Gaskartuschen (ca. 2-3 Euro) Brenndauer 2-4 Stunden Es gibt auch die Möglichkeit, mit Flaschengasöfen zu heizen. Diese kosten in der Anschaffung ca. 100-300 Euro. NACHTEIL: Es entsteht Feuchtigkeit bei der Verbrennung.

2. Spiritus-Tisch-Kamine, Spiritus-Brenner für Selbstbaukamine, Spiritus-Kaminöfen. Kostenpunkt von Euro 50 bis 3.000 je nach Bedarf. Die sehr kostengünstigen Spiritusbrenner zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich nur grob oder kaum regulieren lassen. Bei den kleineren, mittleren Kamineinsätzen liegt die Brenndauer bei 2 - 6 Stunden, je nach Tankgröße

4. Petroleumöfen - Petroleumöfen mit Docht und Petroleumöfen ohne Docht. Die Petroleumöfen mit Docht benötigen kleine Batterien. Die Petroleumöfen ohne Docht benötigen einen Stromanschluß, der im Dauerbetrieb ca. 14 Watt benötigt (Startbetrieb ca. 300-400 Watt). Für diesen Ofen wäre für einen Krisenfall die Anschaffung eines kleinen Solarakkus notwendig (ab 250,00 Euro bis XXX). Die beiden Öfen unterscheiden sich stark im Verbrauch. Für die Dochtbrenner werden pro Stunde ca. 0,3 l angesetzt und für die Elektrobrenner werden pro Stunde etwa 0,08-0,3 l angesetzt. Der Elektronikbrenner ist sehr fein regulierbar und aufgrund der Regulierbarkeit im Dauerbetrieb sehr sparsam. So wird die Brenndauer für den Dochtbrenner bei eiener 4,6 l Tankfüllung mit ca. 15 Stunden angegeben und für den Elektrobrenner mit bis zu 55 Stunden (bei kleinster Stufe). Kosten zwischen 150 und 500 Euro.

Verbrauchs-Kosten:

Flüssiggas:
Heizwert = 12,9 kWh/kg oder 6,6 kWh/l. Der preiswerteste Einstieg. Nachteil:bei der Verbrennung entsteht Feuchtigkeit. Zweiter Nachteil: GAS steht unter Druck! Gaskartuschen und auch Propangas werden zur Zeit noch preiswert angeboten.

11 l Flasche Propan = 72 kWh ..... 2 x 11 l Propan = 22 l = 144 kWh Die 11 l Füllung wird angeboten für ca. 25 Euro 2 x Füllung = ca. 50 Euro. Flaschenpfand oder Flaschenkauf ca. 35 € pro Leerflasche.

Kartuschen pro Stück 227 g - 5 Kartuschen = 1,135 kg = 14,6 hWh 50 Kartuschen = 144,6 kWh Preis ca. 50-60 Euro

Spiritus/Bioethanol

Heizwert = 5,87 kWh/kg oder 5,87 kWh/l - es wird pro 20 l zu Preisen von ca. 50 Euro angeboten. 20 l = 117,4 kWh

Petroleum
Heizwert = 11,9 kWh/kg oder 9,5 kWh/l es wird pro 20 l zu Preisen von ca. 60 Euro angeboten (Amazon 10 € mehr). 20 l = 190 kWh

Jede der beschriebenen Heizmethoden hat Vor- und Nachteile. Man kommt also nicht umhin, abzuwägen, welche Methode für den persönlichen Bedarf am sinnvollsten ist.

Eines der wesentlichsten Kriterien wird vermutlich sein, wie hoch die Wahrscheinlichkeit der BESCHAFFBARKEIT des Heizmaterials im Krisenfalle sein wird.

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