"Daß die Ausbildung diese Charakterstruktur wesentlich unterstützt, ist klar."

Oblomow, Mittwoch, 10.11.2021, 17:49 (vor 1532 Tagen) @ Rain3231 Views

Prädikatsexamen war ja die Voraussetzung für das Amt. Das weicht jetzt auf, weil die Referendare immer blöder werden und die Besten lieber in Großkanzleien gehen und beginnen mit nem Jahresgehalt 120000+ In Sachsen wird, um Richter oder Staatsanwalt zu werden, ein Gespräch von ner halben Stunde geführt, in Thüringen etwa ne Stunde, wo dann auch Rollenspiele dran kommen.[[top]] Voila und man ist im elitären Klub drinnen. Pseudoeliten, die sich selbst rekrutieren, die haben wir aber nicht nur in der Justiz, die haben wir überall, ob in den Parteien, Medien, Gewerkschaften, Unis, Vorständen, Preisverteilungsgremien usw., usw. Da findet aber dann kein Qualitätsmanagement mehr statt, dieses tolle Instrument von Hirnis für Hirnis bekommen nur die unteren Ebenen gegönnt. Die ganze Juristenausbildung ist letztlich garnicht darauf ausgelegt, gute Richter und Staatsanwälte auszubilden. Man wird das dann eher zufällig, wenn einem im Referendariat ne Station gut gefallen hat. Es gibt auch Ausnahmen, die geborenen Richter wie die geborenen Lehrer. Aldiweil studieren viel zu viele Deppen dieses Fach, um dann irgendeine Winkeladvokatur zu starten oder, wenn sie Lehramt studieren, eben beschissene Lehrer zu werden.

O.


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