Hier die Erklärung zu den angeblich 115% Wahlbeteiligung: (mTuL)
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Sachsens Landeswahlleiter erklärt die Diskrepanz
Die Erklärung erfolgt zwar noch direkt danach, scheint aber von vielen nicht auf Anhieb verstanden worden zu sein: "Gemeinde führte Briefwahl ebenfalls für Crostwitz, Nebelschütz, Räckelwitz und Ralbitz-Rosenthal durch", heißt es in einer Fußnote unter den Wählerzahlen.
Was diese Formulierung genau bedeutet und inwiefern die Briefwahlregelung dazu führte, dass in Panschwitz-Kuckau mehr Wähler als Wahlberechtigte erfasst wurden, hat Landeswahlleiter Martin Richter in einer gesonderten Pressemitteilung erklärt.
Briefwahl führte zur seltsam anmutenden Wahlbeteiligung
Weil nicht jede kleine Gemeinde eine eigene Briefwahlstelle hat, werden die per Brief eingeschickten Stimmen an zentralen Orten gesammelt. Im konkreten Fall wurde jede in den vier kleineren Orten bei Panschwitz-Kuckau abgeschickte Stimme in die größere Gemeinde gesendet und dort gezählt.
"Die Briefwähler und ihre abgegebenen Stimmen gehen dann in das Gemeindeergebnis der durchführenden Gemeinde ein", schreibt Landeswahlleiter Richter. "Da sich die Zahl der Wahlberechtigten in dieser Gemeinde aber nicht verändert, kann es zu einer Wahlbeteiligung von über 100 Prozent kommen."