Geht viel einfacher.
Es muss kein Selbständiger sein, darauf läuft Deine Variante nämlich hinaus, denn der hat eigentlich genug um die Ohren und braucht nicht auch noch in Politik zu machen.
Zudem sagt der Status allein nichts darüber aus wie erfolgreich und erfahren derjenige ist, er könnte ebenso gut ein erfolgloser Scheinselbständiger sein.
Daher anderer Vorschlag: Nur Millionäre kommen in den Bürgerrat, denn die haben bewiesen, dass sie gut wirtschaften können.
An was erinnert dieser Vorschlag? Tusch, richtig, alte Feudalsysteme bzw. die jetzige USA.
Es hört sich logisch, weil basisdemokratisch und vernünftig an, ist es zunächst auch, basiert schlussendlich aber auf Kapitalismus und endet wie es enden muss, ergo wieder im Machtsystem der Reichen, weil es korrumpiert werden kann.
Dem System der Wenigen fehlt früher oder später die Kontrollinstanz.
Es gäbe nur einen einzigen Weg um dem Willen Aller gerecht zu werden: Bürgerräte entscheiden was wichtig ist, können Vorschläge von Einzelnen annehmen und darüber beraten. Die Vorschläge werden den Politikern zur Prüfung vorgelegt und bei positivem Entscheid in Gesetze gegossen. Über diese Gesetze entscheidet schlussendlich der Bürger in einer Wahl ob sie angenommen oder abgelehnt werden.
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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇