Deflation, Deflation, Deflation, dann Inflation, dann galoppierende Inflation

Revoluzzer, Samstag, 23.05.2020, 12:18 (vor 14 Tagen)3587 Views

Bin bei Armstrong über diesen Satz gestolpert, der das Thema Inflation ganz gut auf den Punkt bringt:

Our models show a total contract ... (of) about 30 Trillion on a global scale. Playing games with stimulus packages of 1 or 3 trillion will not in the least overcome the contraction no less actually create inflation.

Wenn 30 Billionen Nachfrage plötzlich wegfallen, dann wird es nie und nimmer Inflation geben. Die Anbieter werden sich im Gegenteil einen Preiskampf um die wenige verbleibende Nachfrage liefern (Teilbereiche wie Nahrung ausgenommen). Staaten und Zentralbanken können daran nichts ändern.

Ergo: Wir laufen in eine Deflation rein, ggf. sogar einen sich selbst verstärkenden Abschwung / Deflation.

Sollte das Zutreffen, dann werden wir noch ganz, ganz andere Gelddruckorgien (EZB) und Verschuldungsprogramm (Bund, Land) erleben. Die aber aufgrund des Dimension der Ausfälle und der Funktionszusammenhänge die Abwärtsdynamik nicht stoppen werden aber dafür die Schuldenlast dramatisch erhöhen.

Am Ende bricht dann das Vertrauen in Staat und Währung weg und DANN werden wir Inflation haben, später galoppierende Inflation.

Aus dem Bauch würde ich schätzen, dass das in 5 bis 10 Jahren soweit ist.

Die Gelddruckorgien der Zentralbanken werden im Übrigen die Asset-Bubble wieder aufblähen. Der Verarmung der Massen wird also ein wachsendes Nominalvermögen der Kapitaleigentümer gegenüberstehen. Das ergibt dann prima Aussichten für den sozialen Frieden.

Revo.


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