Antwort und einige Hinweise zu dem Thema....
Eine allgemeine Berechnung zu machen halte ich für einigermaßen sinnlos, denn
1. Kommt es auf die Dauer der Dunkelflaute an.
2. Kommt es darauf an, wieviel der Verbraucher trotz Dunkelflaute meint, verbrauchen zu müssen.
3. Kommt es auf das Budget der Person an, die in eine solche Anlage investiert, Phantasieanlagen aufzustellen halte ich für sinnlos. Da muss jeder selbst ran und rechnen.
4. Kann ein Normalbürger einen längeren Stromausfall trotz einer "kleinen/größeren" Anlage nicht mit seinen üblichen Verbrauchsgewohnheiten überstehen.
Hier geht es nicht um ein Armaggedon.
Jemand, der mit einem Kamin/Kaminofen heizen kann und der mit Flaschengas kocht, der benötigt naturgemäß erheblich weniger Strom als jemand, der einen Waschvollautomaten, einen Wäschetrocker, ein 4-5-Feld-Induktionskochfeld, einen Haarföhn, Spülmaschine, Mixer und ggf. noch einen Kochautomaten möglichst gleichzeitig betreiben möchte. Von der Wärmepumpe und dem Elektroauto gar nicht zu reden. Von den jahreszeitlichen Unterschieden ebenfalls nicht.
Auch über solche "Notwendigkeiten" liegen Zahlen vor. In unserem Forum sind einige Personen, die sich so weit mit Solar und Akkus eingedeckt haben, dass sie vieles gleichzeitig betreiben können. Das jedenfalls wurde in verschiedenen Threads angedeutet. Da diese Personen das nicht erst seit gestern tun, dürften sie inzwischen auch Erfahrungen mit Dunkelflauten haben. Sie geben dir sicherlich gerne Auskunft darüber, wie sie den Betrieb ihrer elektrischen Peripherie in der Dunkelflaute schaffen.
Was die Preise betrifft, da habe ich bereits verschiedentlich Hinweise gegeben. Googeln hilft. Bei ebay und bei Amazon kann man sich einen guten Überblick verschaffen, mithilfe von idealo findet man dann die günstigsten Angebote.
Ich selbst habe bereits verschiedentlich Produkte erwähnt, die ich für sehr gut halte und möchte das nicht erneut tun. Aber jeder hat andere Bedürfnisse und daher andere Anforderungen. Für mich persönlich steht die Mobilität an oberster Stelle. Andere wollen sich stationär einrichten. In Wohnungen hat man wieder andere Vorgaben.... meiner Meinung nach sogar die Notwendigkeit, auf Mobilität zu achten (Umzüge).
An erster Stelle steht natürlich, sich über das eigene Verbrauchsverhalten Klarheit zu verschaffen. Wieviel Strom verbraucht mein Haushalt innerhalb von 24 Stunden. Das über einige Zeit lang beobachten, dann den Durchschnittsverbrauch ermitteln. Anschließend herausfinden, ob man das alles benötigt, oder ob man auf bestimmte Dinge verzichten kann und/oder will.
Und schließlich und endlich kommt dann noch das Budget. Welches Budget steht zur Verfügung. Was kann und/oder will man locker machen. Wie hoch steht das Thema auf der Prioritätenliste, welche anderen Positionen würde man dafür ggf. zurückstellen? Was für Zielsetzungen sind damit verbunden?
Diese Hausaufgaben muss man zunächst einmal selber machen. Erst dann macht der nächste Schritt Sinn..... Investition in eine Anlage - wobei vorher natürlich die Recherche steht. Diese betrifft sowohl die Preisgestaltung als auch die Parameter der Anlage und natürlich die Zuverlässigkeit/Qualität/Lebensdauer der Anlage, die man haben will.
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