Warum wird das gefördert? @Kaladhors Hinweis auf Maos GROSZEN SPRUNG passt als Vergleich genau auf die ENERGIEWENDE (volksschädliche Ideologien)
Im Grunde ist es absurd, dass diese Vorhaben sogar noch gefördert werden, da die Allgemeinheit davon nix hat (und die Geräte sich sogar selber abzahlen, warum also fördern?). Aber sie passen offenbar in die Ideologie. In der Praxis taugen die Balkonkraftwerke lediglich zur Senkung der Stromsteuern des Betreibers. Netzdienlich sind sie nicht.
Hi @Echo,
wenn ich das lese, habe ich das Bild eines lieben blauäugigen Menschen vor Augen. Mao hat Millionen Menschen guten Willens zu Bestien gemacht, mit seiner Ideologie.
Zu Mao, ad hoc:
Otto Wenzel: Fünfundvierzig Millionen Tote. Mao Zedongs „Großer Sprung nach vorn“
"Durch Mao‘s „Großen Sprung nach vorn“ sollte China innerhalb von 15 Jahren die
Stahlproduktion und der Produktion von wichtigen Industrieerzeugnissen Großbritan-
niens überholen.
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In der Periode des Großen Sprungs wurde die Bevölkerung Chinas
durch vier „Massenbewegungen“ mobilisiert:
1. Den Bau von großen Bewässerungssystemen: Dämme, Staudämme und Kanäle.
Von 1958 bis 1962 wurden 100 Millionen Bauern gezwungen, diese Projekte zu bau-
en, sie bewegten eine Menge von Erde und Mauerwerk, die der Ausgrabung von 950
Suezkanälen entsprach. Meistens benutzten sie nur Hämmer, Hacken und Schaufeln,
manchmal sogar Türen und Bettplanken aus ihren Häusern, mit denen sie behelfsmä-
ßige Karren fertigten. Ein 1 400 km langer Kanal hatte auf dem von Dürre betroffenen
Gelb-Erde-Plateau im Nordwesten 800 Berge und Täler zu durchschneiden. 170 000
Arbeiter mußten sich dort Höhlen zum Schlafen ausgraben und ihre dürftige Verpfle-
gung mit vorgefundenen Kräutern anreichern. Drei Jahre wurde daran gearbeitet, dann
wurde dieses Projekt aufgegeben. Kein einziges Stück fruchtbares Land wurde dabei
gewonnen. Von 500 Staudämmen mußten schon Ende 1959 200 aufgegeben werden,
viele andere noch zu Maos Lebzeiten.
...
3. Die „Stahlkampagne“. Das Land wurde mit einem Netz von „Hinterhofhochöfen“
überzogen. Da ausreichend Erz nicht vorhanden war, mußte Altmetall beschafft wer-
den, wobei häufig Haushaltsgeräte und landwirtschaftliche Werkzeuge (in der Provinz
Henan 140 000 Tonnen!) mit eingesammelt wurden. Weniger als ein Drittel der so
hergestellten Eisenbarren war verwendbar.
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Im Jahre 1957 hatte die Stahlproduktion
5,35 Millionen Tonnen betragen. Die Planung für 1958, 6,2 Millionen Tonnen, wurde
auf 12 Millionen erhöht. 1962 sollten 100 Millionen Tonnen produziert werden, 1975
700 Millionen Tonnen.
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Was bei der Stahlkampagne wirklich herauskam, berichtete
der DDR-Botschafter in Beijing, Hegen, am 1. Juni 1962 dem Ministerium für Aus-
wärtige Angelegenheiten (MfAA) der DDR: Von sowjetischer Seite habe er erfahren,
daß auf der Tagung des Nationalen Volkskongresses die Stahlproduktion für das Jahr
1962 auf 7 ½ Millionen Tonnen festgelegt worden sein soll. Das sei ein weiterer
Rückgang gegenüber dem Jahr 1961 gewesen, in dem nach Berechnungen der Bot-
schaft 8 ½ Millionen Tonnen produziert worden sein sollen.
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4. Den Krieg gegen die Natur. Mao: „Wir sollten das Feuer auf die Natur eröffnen.“
An manchen Stellen wurden zwei Drittel der Bäume gefällt (von den Bambuswäld-chen im Süden bis zu den Kiefernwäldern im Norden, Linden- und Maulbeerbäume,
Apfel-, Aprikosen- und Walnußbäume), um die Hinterhofhochöfen mit Brennmaterial
zu versorgen und Dünger zu erzeugen.
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Mao forderte 1958 die Vernichtung von Rat-
ten, Fliegen, Moskitos und Spatzen. Vor allem Schüler wurden für die Kampagne zur
„Auslöschung der vier Übel“ aktiviert, durch die alle Spatzen, Ratten, Fliegen und
Moskitos beseitigt werden sollten. Spatzen, weil sie Getreide aufpickten. Mit dem
Schlagen von Trommeln, Töpfen und Gongs wurden die Spatzen so lange aufge-
scheucht, bis sie erschöpft zu Boden fielen und getötet werden konnten. 1960 erkann-
ten die Führer, daß Spatzen Insekten fraßen. Die Erkenntnis kam zu spät. 1961 ver-
heerten Insekten in einer Region 13 000 Hektar, in einer Provinz gingen 15 % der
Reisernte durch Heuschrecken verloren, in einer Provinz ging die Hälfte der Baum-
wollernte verloren.
..."
Das ist die Methode. Heute wieder so.
Das Ergebnis wird ähnlich sein.
Mao hat die Massen ideologisch eingefangen, das ist heute nicht anders. Da machen wieder welche mit, kleben sich auf die Straßen für die frohe Zukunft. Das ist genau so bekloppt, wie zum Wohle der Menscheit die Spatzen ausrotten zu helfen, weil es progressiv sei oder so ... Jugend voran. Immer das Gleiche, seit den Kinderkreuzzügen.
Klugschei?end, tut mir leid.
H.