Sorry, du verstehst mich völlig falsch. Weder möchte ich off-Grid leben, noch schlage ich das Wohnungsbesitzern vor. Ich schreibe über Balkonkraftwerke als Ergänzung.
Mit dem Hinweis, dass die meisten Wohnungsbewohner sowieso nicht "off-Grid" leben können (manch andere wollen das) habe ich auf den Post eines Foristen Bezug genommen, der hier allen vorschlug, off-Grid zu gehen.
Die technologische Entwicklung ist eh erst seit kurzer Zeit so weit, dass sich Privatleute (ohne Elektriker/Solateur) überhaupt mit der Thematik beschäftigen können (die wenigen Outdoor-Enthusiasten und Off-Grid-Leute mal außen vor). Ich weiß, wieviel oder wie wenig Solarenergie man mit kleinen Anlagen erzielen kann. Trotzdem rate ich jedem, sich damit zu beschäftigen.
Was den Garten betrifft, so dürfte jedem Trottel klar sein, dass er sich nicht mit Salatblättern, die er auf dem Balkon anbaut, ernähren kann. Trotzdem würde ich auch hier jedem empfehlen, sich einmal mit der Thematik "Gemüseanbau" zu beschäftigen.
Eigentlich gehören beide Themen in den Schulunterricht. Jedes Kind, das angeleitet wird, ist in der Lage, eine Mini-Solaranlage zu bauen. Die intelligeren Kinder brauchen nicht angeleitet zu werden, die lernen das eh von alleine (siehe die frühen Entwicklungen der IT-Branche, wo die Kiddies als erste auf die neuen Technologien abfuhren, während die Erwachsenen viele Berührungsängste hatten).
Ich habe heute abend übrigens einen leckeren Salat aus meinem Garten gegessen. Nein, keine Beete.... einfach Pflanzschalen, funktioniert auch. Macht auch Spaß. Warum soll man sich so ein Vergnügen nicht gönnen? Ich freue mich auch riesig an einem kleinen Feigenbaum, der mit einer affenartigen Geschwindigkeit wächst. Habe ihn letztes Jahr mit einem einzigen Blatte gekauft und mußte ihn bereits 2 x umtopfen.
Die Beschäftigung mit Pflanzen und die Beschäftigung mit der Möglichkeit, Energie zu erzeugen, gehört zum Menschsein. Wenn du bei solchen kleinen "Projekten" ein Kosten-Nutzen-Verhältnis in Bezug auf Finanzen zugrunde legen willst, dann liegst du da falsch. Es erfolgt ein Erkenntnisgewinn und vielen macht es Vergnügen. Mir u.a. auch.
Was soll es. Ich habe es doch klar gesagt. Die haben 2 oder 4 Panele und speisen tagsüber ein. Das, was sie einspeisen können sie auch selbst gleich verbrauchen, der Rest ist weg... Also kaufen sie sich nach der 1. Investition noch einen oder mehrere Akkus, damit sie den überschüssigen Strom im Akku speichern können. Der kann dann nachts eingespeist/verwendet werden. Was also sollte daran falsch sein? Verdienen wird man nicht viel damit, aber je nachdem, welche Konfiguration man sich aussucht, kann man bei einem kurzzeitigen Stromausfall "off-Grid" weitermachen. Von längeren Stromausfällen redete ich noch NIE, denn das wäre absurd.
Ich kenne übrigens "kurzfristige" Stromausfälle aus der Zeit, wo ich in Spanien lebte. Auch in den USA kam das vor. Daher "rüsten" sich die Leute dort. Nach Kosten/Nutzen wird da nicht gefragt. Dort ist das einfach üblich. In D sind die Leute im Kopf starr, obrigkeitsgläubig in verstärktem Maße und nicht sehr flexibel. Also laß sie etwas flexibler werden mit ihren Balkonkraftwerken..... Dadurch werden sie viel lernen..... 
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