Olivia und die Akkuenergie: Warum ich Dir geschrieben habe

paranoia, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 17.06.2023, 00:38 (vor 1062 Tagen) @ Olivia4364 Views

Hallo Olivia,

Dein Beitrag ist inhaltlich leider unterirdisch schlecht!
Mir stehen die Haare zu Berge.

Der Hinweis auf Deine unbegründeten Annahmen war das einfachste Minimum, um Dich darauf aufmerksam zu machen.

Obwohl Mirko2 hier

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=637891

davon spricht, dass der Akku aus EINEM Auto stammt, erzählst Du Geschichten von Kapazitätsreduktion die einfach nicht passen können.

Lies' doch bitte, was er schreibt, insbesondere wenn er Dir die Infos auf dem Präsentierteller serviert!

Welches Auto fährt mit einem Bleiakku, der eine Energie von 36 kWh speichern kann?
Ich kenne kein Modell.
Nur mal so, damit Du die Größenordnung siehst: Mein Bleiakku hat 72 Ah und wiegt laut Datenblatt 17 kg. Woher nimmst Du den benötigten Raum? Du würdest Platz für ca 42 Akkus benötigen um 36kWh zu erreichen, das Gewicht bekäme man wohl noch in den Griff.

Wie Du sehen kannst, sind alles Annahmen bzw. Vermutungen. Was genau stimmt, das weiß nur Mirko und der hat sich bisher noch nicht dazu geäußert.

Eben nicht, Mirko2 hat sich klar geäußert.

Wie schaut es denn eigentlich mit deiner Solaranlage aus?

Ich habe keine Solaranlage.

Könntest du ggf. etwas deutlicher ausdrücken, was du eigentlich von mir willst? Warum die Sticheleien? Man kann seine Meinungen, Ergänzungen, Korrekturen auch in einem anderen Tone an den Mann/die Frau bringen. Schon mal darüber nachgedacht? In der Regel wird das dann auch gerne akzeptiert.

Wenn Du hier Unsinn schreibst und kein anderer weist Dich darauf hin, dann melde ich mich, weil ich nicht ertragen kann, dass so etwas unkommentiert hier steht.

Anbei eben doch noch mehr Kommentare zu Deinem Beitrag:

https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=638044

Blei-Säure-, AGM- und Gel-Batterien sollen nur bis zur Hälfte, besser 60 % entladen werden, wenn man sie länger nutzen können will.

Du gewinnst fast nichts dadurch. Halbe Entladung bedeutet halbe nutzbare Energiemenge, Du müsstest also dann bei gegebenem Energiebedarf doppelt so viele Akkus kaufen.
Wenn Du Dir Datenblätter anguckst, holst Du durch ein solches Verhalten fast nicht heraus.

Mit Deinen "60%" meinst Du 60% Entladung auf eine Restkapazität von 40%. Weiter unten benutzt Du den Begriff genau umgekehrt.

De facto können die auf Blei basierten Akkus nur eine bestimmte Ladungsmenge bewegen.
Ob Du nun x Vollzyklen fährst, oder 2*x Zyklen mit einer Entladungstiefe von 50%, die bewegte Ladungsmenge ist in beiden Fällen dieselbe, der Gewinn dadurch ist vernachlässigbar.

Lithium-Batterien können - je nach Produkt - bis zu 20 % (manche auch tiefer - ist eine Preisfrage) entladen werden.

Nein. Du meinst 80% Entladetiefe auf eine Restkapazität von 20%.
Nein, nix Preisfrage. Was soll eine Kapazitätsangabe, die ich nicht nutzen kann?
Der Hersteller gibt Dir eine Entladeschlussspannung an, die Du nicht unterschreiten solltest, denn dann wird es gefährlich.
Bei Lithium-Akkus (Du sprichst immer von Batterien, in diesem Kontext solltest Du unbedingt von Akkus sprechen, denn es gibt auch Lithium-Batterien, die sind aber nicht aufladbar) führt eine Teilentladung oder Nutzung des Akkus in einem nach oben und unten beschnittenen Ladebereich zu einem Gewinn an Zyklen, die Dir erlauben, mehr als die oben beschriebene Ladungsmenge bewegen zu können.

Die Lebensdauer der erstgenannten Batterien ist extrem kurz (Anzahl der Zyklen)

Was ist "extrem kurz"? Hier gehört eine Zyklenzahl hin. Mit "extrem kurz" kann ich nichts anfangen. In meiner Welt haben Bleizellen eine geringe Zyklenzahl.

und die der Lithium Batterien (hier LiFePo4) kann sehr lang sein, wenn sie richtig benutzt werden (bisweilen werden 10 Jahre garantiert).

Vermutlich nicht, denn die LiFEPO4-Zellen unterliegen vermutlich auch einer Alterung wie die LiIo-Zellen. Du solltest eher dafür sorgen, dass Du die Zellen ausgelutscht hast, bevor Du sie aus Altersgründen tauschen musst.

Dafür haben LiFePo4 Batterien den Nachteil,

im Vergleich wozu?!
Laden bei Kälte ist immer schwierig, weil das Gegenstück zum Stromfluss eine Partikelwegung positiv geladener Ionen ist, die bei Kälte gehemmt ist.

dass sie nur bei positiven Celsius-Werten geladen werden dürfen. Entladen werden dürfen sie aber auch bei Minusgraden. Inzwischen gibt es jedoch neue Produkte, die auch bei Minusgraden geladen werden dürfen (sind noch ziemlich teuer). Aber die Teile, die für die Balkonkraftwerke angeboten werden und die draußen stehen dürfen, müssen bei Minus-Graden geladen werden dürfen. Wie weit runter.... das wird man sehen. Kommt wohl darauf an, was verwendet wird, um sie "warm" zu halten.

Wenn Mirko also Fahrzeugbatterien verbaut hat, dann werden aus den 34 kWh bei genauerer Betrachtung 17 kWh oder weniger.

Nein. Das Fahrzeug hatte keine Bleizellen, und die NiMH-Zellen vom Toyota Prius passen nicht, weil ein Autoakku beim Prius nur einen Bruchteil der genannten 34 kWh liefern kann.

Der offensichtliche Gebrauchtakku von Mirko2 wird ein LiIo-Akku sein. Ich weiß nicht, welche Elektroautos aktuell schon mit LiFePO4 fahren und ob man die schon auf dem Gebrauchtmarkt kriegt.

Sollten die Batterien tief entladen werden, dann werden sie "störrisch". Dafür sind sie erheblich preiswerter und haben nichts gegen Kälte.

Bleizellen sind zwar billig, haben aber auch eine vergleichsweise geringe Zyklenzahl.
Die Bleiakkus sind vom Anwendungsprofil her Starterbatterien und nicht für Tiefentladung mittels Vollzyklen gedacht. Bleiakkus haben sehr wohl etwas gegen Kälte. Nicht ohne Grund steht auf den Akkus ein Kälteprüfstrom (mittlerweile bei Übergang von DIN zu einer europäischer Norm verwässert (inflationiert hoch).

Das gilt jedoch nicht, wenn er Elektrofahrzeugbatterien als Speicher nutzt.........

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.


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